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Ohne Van Buyten ins Trainingslager

FCB bezieht Quartier im Trentino

Strahlendblauer Himmel, Temperaturen von über 30 Grad - das Trentino zeigt sich am Montag von seiner besten Seite. Und das nicht ohne Grund. Denn am Nachmittag schlug der FC Bayern dort seine Zelte auf. Sechs Tage lang wird der Double-Sieger am Gardasee im Rahmen eines Trainingslagers schwitzen. Louis van Gaal wird aber dafür sorgen, dass keine Urlaubsgefühle aufkommen.

Am Montagvormittag brachen Trainer, Spieler und Offizielle von der Säbener Straße Richtung Italien auf. Nicht mit an Bord des Mannschaftsbusses, der den FCB-Tross zum Flughafen brachte, waren David Alaba, Christoph Knasmüllner (beide bei der U19-EM in Frankreich) und Daniel van Buyten. Der Belgier durfte in München bleiben, da seine Freundin Celine kurz vor der Entbindung ihres ersten Kindes steht. Eventuell wird der Belgier in den kommenden Tagen in den Trentino nachreisen.

Auch zuhause wird Van Buyten aber trainieren. Aus dem Trainerstab bleiben Marcel Bout und Andreas Kornmayer in München, um mit ihm ein intensives Programm durchziehen. Auch Nachwuchsstürmer Nicola Sansone wird daran teilnehmen. Der 18-Jährige geht noch zur Schule und muss deswegen auf das Trainingslager verzichten.

Erstes Training am Abend

Im Trentino kam der FCB um halb drei in seinem Mannschaftshotel an, begrüßt von zahlreichen begeisterten Fans. Nach dem gemeinsamen Mittagessen bezogen die Bayern ihre Zimmer. Im Rahmen eines kleinen Empfangs hießen Vertreter der Stadt, der Region und der Polizei den deutschen Rekordmeister, vertreten durch Sportdirektor Christian Nerlinger und Chefcoach Van Gaal, herzlich willkommen.„Bisher war alles sehr gut organisiert. Und das Essen war auch sehr gut“, bedankte sich Van Gaal.

Zur ersten Trainingseinheit bat der holländische Fußballlehrer seine Spieler (8 Profis, 16 Amateure) am Abend (18.00 Uhr). Eskortiert von der Polizei machten sich die Bayern mit dem Bus auf die zehnminütige Fahrt zum Trainingsplatz im Nachbarort Arco. Dort angekommen arbeiteten sie vor gut 750 Zuschauern, die auf zwei provisorischen Bühnen Platz nahmen, vor allem an ihrem Passspiel. Das große Schwitzen hat begonnen.

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