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Beckenbauer-Abschied

Bayern freuen sich auf Real Madrid

Späte Ehre für den Kaiser: 33 Jahre nach seinem Wechsel nach New York bekommt Franz Beckenbauer vom FC Bayern doch noch sein Abschiedsspiel. Und das gegen einen wahrlich königlichen Gegner: Das Starensemble von Real Madrid gastiert am Freitagabend in der seit Wochen ausverkauften Allianz Arena. Der spanische Rekordchampion um seinen neuen Trainer Jose Mourinho hat angekündigt, mit all seinen Stars gegen den FC Bayern antreten zu wollen.

„Es war überfällig, das damals Verpasste nachzuholen“, sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge und bedauerte, dass Beckenbauer bei seinem Wechsel 1977 zu Cosmos New York nicht gebührend verabschiedet worden ist. „Das war nicht FC-Bayern-like. Franz ist die größte Persönlichkeit, die der FC Bayern je hatte“, betonte der Bayern-Chef.

Alle Meriten erhalten

Beckenbauer, der im vergangenen November von Uli Hoeneß als Präsident des FCB abgelöst wurde und zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde, wird vor dem Spiel gegen Real offiziell verabschiedet werden. Eine besondere Auszeichnung wird es für den 64 Jahre alten Beckenbauer aber nicht geben. „Er hat alle Meriten, die der FC Bayern zu vergeben hat, bereits erhalten. Man müsste was Neues erfinden“, so Rummenigge. Von den Einnahmen werde ein „namhafter Betrag“ an die Beckenbauer-Stiftung gehen.

Es geht am Freitagabend aber nicht nur um den Beckenbauer-Abschied, auch sportlich hat die Partie gegen Real keine unwesentliche Bedeutung. Schließlich ist es für Trainer Louis van Gaal und sein Team der letzte Härtetest vor dem Saisonstart mit der Pokalpartie am kommenden Montag gegen die Amateure von Germania Windeck und dem Bundesligaauftakt gegen den VfL Wolfsburg eine Woche später.

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