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Pressemitteilung

FCB stellt Ribéry nicht für französischen Verband frei

Wie der FC Bayern München aus den Medien erfahren musste, plant der französische Fußball-Verband (FFF), am Dienstag, den 17. August 2010, verschiedene französische Nationalspieler zu einer Anhörung nach Paris zu laden. Unter diesen Spielern soll sich auch Franck Ribéry, Spieler des FC Bayern München, befinden. Der Vorstand des Klubs hat diese Meldung irritiert zur Kenntnis genommen.

Diese Einladung, bzw. Vorladung ist nicht mit dem FC Bayern München abgestimmt. Gemäß den FIFA-Statuten müssen Klubs ihre Nationalspieler ausschließlich zu Pflichtterminen innerhalb des internationalen Fußballkalenders abstellen. Dies ist hier nicht der Fall. Aus diesem Grund wird der FC Bayern München Franck Ribéry zu dieser Anhörung nicht freistellen.

Dies hat Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG, heute dem neuen französischen Fußballpräsidenten, Herrn Fernand Duchaussoy, schriftlich mitgeteilt. „Es kann nicht sein,“ so Karl-Heinz Rummenigge erklärend dazu, „dass der französische Verband Franck Ribéry willkürlich aus seinen Verpflichtungen beim FC Bayern herausholt. Die Vorbereitungen des Klubs auf die neue Bundesligasaison haben nun Vorrang vor der WM-Aufarbeitung des französischen Verbandes.“

Der FC Bayern München und Franck Ribéry bestreiten am Montag, den 16. August 2010, das DFB-Pokalspiel gegen Germania Windeck. Tags darauf beginnt die Vorbereitung auf das Bundesliga-Auftaktspiel am Freitag, den 20. August, zwischen dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg.

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