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Kampf um einen Stammplatz

Gomez nimmt Herausforderung an

Mario Gomez blickt zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben beim FC Bayern. Nach einer durchwachsenen ersten Saison beim deutschen Rekordmeister will sich der Mittelstürmer jetzt einen dauerhaften Platz im Sturmzentrum erkämpfen. „Ich habe jahrelang davon geträumt, hier zu sein, und alles dafür getan. Das will ich nicht nach einem Jahr wieder aufgeben, weil das erste Jahr nicht perfekt lief“, sagte Gomez.

Damit erteilte er auch sämtlichen Wechselspekulationen der vergangenen Wochen eine klare Absage. Für Gomez zählt nur der FC Bayern. Auch die Gerüchte, dass er einen persönlichen Fitnesstrainer engagiert habe, um sich nach der WM auf die neue Saison vorzubereiten, entkräftete der 25-Jährige. „Mein einziger Privattrainer war meine Freundin.“ Ansonsten habe er im Urlaub abgeschaltet und frische Kraft getankt.

Selbstkritisches Fazit

Gomez wollte schließlich den Kopf frei bekommen. Denn auch er hatte in der vergangenen Saison mehr erwartet, als er letztlich auf dem Feld zeigen konnte. Nichtsdestotrotz erzielte er immerhin 14 Pflichtspieltreffer. „Am Anfang habe ich Tore gemacht, aber schlecht gespielt, dann gut gespielt, aber das Tor nicht getroffen. Anschließend habe ich mich verletzt“, zog er ein selbstkritisches Fazit. „Daher war ich in der entscheidenden Phase nicht dabei. Das hat mich gewurmt.“

Und das soll jetzt anders werden. „Im Fußball gibt es Höhen und Tiefen, ich hoffe, dass ich die Tiefen nun hinter mir habe“, sagte Gomez. Der Goalgetter kann sich auf seinem Weg zurück in die Startformation auch auf die Unterstützung von Trainer Louis van Gaal verlassen. „Der Trainer ist dafür bekannt, dass alle bei Null beginnen, dass jeder in der Vorbereitung zeigen kann, was er drauf hat.“ Daher will Gomez nun wieder richtig angreifen. „Im Training kann man sich voll reinhängen und hart arbeiten. Das habe ich immer getan.“

Hoher Spaßfaktor

Ein Vorteil ist sicher, dass er den Verein mittlerweile kennengelernt hat. „Jetzt bin ich nicht mehr neu hier und weiß, wie alles abläuft. Das ist eine andere Situation.“ Daher ist Gomez zuversichtlich, sich in seinem zweiten Jahr beim FC Bayern in Bestform präsentieren zu können. Der Spaßfaktor sei auf einer Skala von null bis zehn bereits wieder bei zehn. Und Gomez ist auch froh, dass der dreiwöchige Urlaub endlich vorbei ist. „Irgendwann ist es auch mal gut“, so der tatendurstige Modellathlet.

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