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Jörg Butt:

'Ich bin froh, dass es endlich wieder losgeht'

Es ist mittlerweile seine dritte Saison beim FC Bayern. Doch erstmals geht Jörg Butt höchst wahrscheinlich als Stammkeeper in die kommende Spielzeit. Doch viel mehr hat sich für den mittlerweile 36-jährigen Torhüter nicht geändert. Sogar der neue Torwarttrainer Frans Hoek ist für Butt kein Unbekannter. „Ich kenne seine Philosophie und seine Idee vom Torwartspiel“, sagte Butt. Bereits vor Jahren kreuzten sich hin und wieder ihre Wege bei Terminen mit dem gemeinsamen persönlichen Ausrüster.

Butt hat nach den ersten Trainingseinheiten einen „sehr guten Eindruck“ von Hoek. Der 53-jährige Niederländer funkt auf der gleichen Wellenlänge wie die vermeintliche Nummer eins im Bayern-Tor. „Er macht kein reines Torwarttraining, sondern versucht den Torwart in die Mannschaftstaktik einzubinden. Für ihn ist der Keeper der elfte Feldspieler“, sagte Butt. „Das kommt mir entgegen, da ich auch immer versucht habe, so zu spielen.“

Topfit aus dem Urlaub zurück

Am dritten Arbeitstag nach der WM-Pause zeigte sich Butt „topfit und gut erholt.“ Den Urlaub an der Ostsee hat er genutzt, um wieder neue Kraft zu tanken. Wobei er sich im Gegensatz zu Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm und Co. im Vorteil sieht. „Für mich ist es einfacher, weil ich während der WM nicht ständig diese mentale Anspannung hatte, wie die anderen. Daher bin ich jetzt froh, dass es endlich wieder losgeht.“

Sein Einsatz im Spiel um Platz drei gegen Uruguay sei ein „schöner Abschluss einer schönen Saison“ gewesen. Doch Butt hat den Blick bereits ausschließlich nach vorne gerichtet. „Die letzte Runde ist abgehakt. Im Fußball zählt die Vergangenheit nichts. Ich will jetzt eine gute und erfolgreiche Saison spielen.“

Eingespielte Hintermannschaft

Dazu kann er auf eine eingespielte Hintermannschaft bauen. Lediglich Holger Badstuber könnte auf die Innenverteidiger-Position rücken und durch Diego Contento auf der linken Außenbahn ersetzt werden. „Er ist körperlich robust und technisch stark. Außerdem kann er mit der Situation beim FC Bayern umgehen“, traut Butt dem Youngster zu, dass er an die guten Leistungen aus der vergangenen Saison anknüpfen kann.

Dass Butt erstmals als Nummer eins in die Saison geht, stellt für den Routinier kein Ruhekissen dar. Im Gegenteil. „Beim FC Bayern muss man sich immer wieder neu beweisen. Das ist ja das Schöne bei diesem Klub. Man kann sich nie ausruhen. Deswegen ist der FC Bayern auch so erfolgreich.“

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