präsentiert von
Menü
Rückkehrer

Kroos will bei Bayern durchstarten

Toni Kroos ist zurück an alter Wirkungsstätte. Der zuvor an Bayer Leverkusen ausgeliehene Mittelfeldfeldspieler will sich bei seinem zweiten Anlauf beim FC Bayern durchsetzen. „Ich komme als anderer, als gereifterer Spieler, der etwas vorzuweisen hat, zurück. In Leverkusen habe ich auch den Schritt zum Nationalspieler gemacht“, deutete der 20-Jährige am Dienstag an, dass er den Status des hoffnungsvollen Talents hinter sich lassen möchte.

Kroos hat sich Ziele für die kommende Saison gesetzt. "Ich muss nicht sagen: Ich will 60 Spiele von Beginn an machen und 50 Tore schießen“, hält der Youngster allerdings den Ball flach. „Ziel ist es, viel zu spielen und ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft zu werden."

Auf welcher Position er dabei zum Einsatz kommen wird, ist ihm nicht so wichtig. „Van Gaal sieht mich eher als zentralen Spieler, aber ich kann auch links eine gute Rolle abgeben“, sagte Kroos, der sich auch wegen des Bayern-Tainers, der als Jugendförderer gilt, auf die neue Spielzeit freut. „Er kann mir sicher auch ein Stück helfen.“

Geholfen hat Kroos bei seiner Rückkehr nach München sicherlich auch die Tatsache, dass er weitestgehend ein bekanntes Umfeld vorgefunden hat. Die meisten Spieler standen bereits bei seiner ersten Zeit in München zwischen 2007 und 2009 im Kader des deutschen Rekordmeisters. Doch eine Neuerung gibt es dann doch. „Der Trainerstab ist weitestgehend holländisch“, sagte Kroos schmunzelnd.

Kroos will langfristigen Erfolg

„Wenn man von meiner Qualität nicht überzeugt gewesen wäre, dann hätte man mich nicht zurückgeholt“, gibt sich der WM-Teilnehmer durchaus selbstbewusst. Insbesondere die Südafrika-Erfahrung mit der Nationalmannschaft hat ihm einen weiteren Schub nach vorne versetzt. Immerhin kann er auf vier WM-Einsätze zurückblicken. „Ein toller Abschluss einer tollen Saison.“

Jetzt soll es auch beim FC Bayern klappen. Mit Kroos als bislang einzigem „Neuzugang“ - im Vergleich zu den ebenfalls zurückgeholten Ottl, Sosa, Braafhied und Breno war Kroos ein Jahr länger weg. „Mit dieser Mannschaft wurde bereits einiges erreicht“, sagte Kroos, der hofft, dass es auch zukünftig so weitergeht. „Es ist besser, wenn eine Mannschaft über Jahre zusammen spielen kann, als immer fünf neue Spieler zu holen.“

Weitere Inhalte