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Große Motivation

Robben will 'super stark zurück kommen'

Der zum „Fußballer des Jahres“ gekürte Arjen Robben sieht den Titel als Anreiz, seine Verletzungspause gut zu überwinden. „Vielleicht ist es eine große Motivation, wieder super stark zurückzukommen“, sagte der niederländische Nationalspieler am Rande der offiziellen Saisoneröffnung des FC Bayern am Sonntag in der Münchner Allianz Arena.

Die Auszeichnung sei eine „große Ehre. Das ist super. Aber für mich ist das ein Titel für die ganze Mannschaft. Trainer des Jahres, Spieler des Jahres - das gehört der ganzen Mannschaft.“ Robben war am Sonntag mit großem Vorsprung vor seinen Teamkollegen Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller und Philipp Lahm zum „Fußballer des Jahres“ gekürt worden. Louis van Gaal wurde zudem als erster ausländischer Fußballlehrer zum „Trainer des Jahres“ gewählt.

Nur ein kleiner Trost

FCB-Sportdirektor Christian Nerlinger zeigte sich hoch erfreut über den Münchner Vierfacherfolg bei der traditionellen Wahl des Fachmagazins „kicker“. „Ich denke, wir hatten einige Anwärter in unseren Reihen auf diesen Titel. Aber Arjen hat natürlich sehr spektakuläre und sehr wichtige Tore erzielt. Deswegen, glaube ich, ist das verdient“, so Nerlinger.

Die Ehrung kann für Robben aber nur ein kleiner Trost sein, denn wegen eines Muskelrisses fällt der Turbo-Dribbler mindestens zwei Monate aus. „Mental ist es schwierig“, sagte der 26-Jährige zu seiner Situation. Nach seinem WM-Urlaub habe er sich fit gefühlt, dann kam die Untersuchung, bei der die Verletzung diagnostiziert wurde.

Supercup-Sieg ohne Robben

„Das war ein großer Schock, am meisten für mich selbst“, gestand Robben, der die Zwangspause nun „akzeptieren und Geduld haben“ muss. „Ich denke, das ist das Schwierigste.“ Man brauche nun Zeit und dürfe kein Risiko eingehen, dass wieder etwas passiere, sagte Robben, dessen großes Ziel nun ist, „noch in der Vorrunde zu spielen, das muss möglich sein.“ Allerdings erklärte Robben, nur dann spielen zu wollen, „wenn ich zu 100 Prozent fit bin, nicht bei 80 oder 90 Prozent.“

Ohne den „Fußballer des Jahres“ gewann der FC Bayern am Samstag in Augsburg den Supercup gegen den FC Schalke 04 mit 2:0. Vor allem die WM-Teilnehmer sorgten mit ihrem guten Auftritt für Verwunderung bei Sportdirektor Nerlinger. „Es war für mich schon überraschend. Die Spieler hatten nur vier oder fünf Trainingseinheiten. Dass sie dann so gespielt haben, auch über 90 Minuten, das war schon positiv überraschend“, meinte Nerlinger.

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