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Ohne viele WM-Fahrer

Sieben Bayern im Länderspieleinsatz

Die neue Bundesligasaison hat noch gar nicht begonnen, da steht für die meisten Nationalmannschaften schon der erste offizielle Länderspieltermin auf dem Programm. Kein günstiger Zeitpunkt für die Mehrzahl der Vereinstrainer, die aufgrund der WM eine schwierige Saisonvorbereitung zu meistern hatten, um ihre Mannschaften für die bevorstehende Spielzeit fit zu machen.

Bundestrainer Joachim Löw zeigte großes Verständnis für die Sorgen seine Kollegen und verzichtete neun Tage vor dem Bundesliga-Auftakt zwischen dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg für das Freundschaftsländerspiel am Mittwoch in Kopenhagen gegen Dänemark auf den Großteil seiner WM-Stammelf. Von den sieben WM-Fahrern des FC Bayern nominierte Löw lediglich Mario Gomez und Toni Kroos, worüber sich FCB-Coach Louis van Gaal „sehr zufrieden“ zeigte.

Ohne WM-Fahrer

Ähnlich verhielt sich auch der niederländische Bondscoach Bert van Marwijk, der für die Partie gegen die Ukraine in Kiew auf seine Vize-Weltmeister um Mark van Bommel verzichtete. Damit wird es für Anatoliy Tymoshchuk nicht zu einem Treffen mit seinen Kollegen von der Säbener Straße kommen.

Auch Frankreichs neuer Nationaltrainer Laurent Blanc verzichtete für das Spiel gegen Norwegen auf alle 23 WM-Fahrer, das allerdings aus einem anderen Grund: Nach dem Vorrunden-Aus in Südafrika wollte Blanc ein Zeichen setzen und zunächst neue Akteure testen. Allerdings kündigte er bereits an, dass Franck Ribéry künftig ein wichtiger Bestandteil seiner Équipe Tricolore sein wird.

Pflichtspiel für Alaba

Während sich neben Ribéry die meisten deutschen und niederländischen WM-Fahrer in München weiter auf den Saisonstart vorbereiten können, sind neben Gomez, Kroos und Tymoshchuk fünf weitere Bayern-Profis im Länderspieleinsatz. So steht Hamit Altintop im Aufgebot der türkischen Nationalelf für das Spiel in Istanbul gegen Rumänien.

Ivica Olic trifft mit der kroatischen Auswahl in Bratislava auf WM-Achtelfinalist Slowakei, Martin Demichelis muss mit Argentinien, dass nach dem Ausscheiden von Diego Maradona zunächst von U20-Trainer Sergio Batista betreut wird, in Irland antreten. Das erste Pflichtspiel bestreitet dagegen David Alaba, der in der U21-EM-Qualifikation mit Österreich auf Weißrussland trifft.

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