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Der Fall Arjen Robben

'Angenehme' Gespräche mit Hollands Verband

Bei einem Treffen mit dem niederländischen Fußballverband (KNVB) hat der FC Bayern am Samstagmittag seinen Standpunkt im Fall Arjen Robben deutlich gemacht und wartet nun auf eine Entscheidung der Holländer.

Am Samstagmittag saßen die FCB-Vorstände Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner, FCB-Vereinsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, sowie Teamarzt Dr. Lutz Hänsel mit dem KNVB-Geschäftsführer Bert van Oostveen, dessen Vorgänger Henk Kesler, Nationalmannschaftsarzt Gert Jan Goudswaard sowie Physiotherapeut Ricardo de Sanders zweieinhalb Stunden lang in der Praxis von Dr. Müller-Wohlfahrt zusammen.

Zweites Gespräch anberaumt

Die Gespräche seien „durchaus angenehm“ gewesen, erzählte Rummenigge. Dr. Müller-Wohlfahrt habe „in phantastischer Weise“ und „auch für einen Laien klar erkennen lassen, wo aus unserer Sicht der Fehler liegt.“ Der KNVB wird sich nun intern beraten und dann auf den FC Bayern zurückkommen. „Wir werden in einem zweiten Gespräch sehen, ob wir eine faire und gütliche Einigung erzielen werden“, so Rummenigge, „sonst werden wir auch den juristischen Weg nicht scheuen.“

Robben hatte sich bei einem Länderspiel vor der Weltmeisterschaft einen Muskelriss im linken Oberschenkel zugezogen. Nach der Rückkehr von der Weltmeisterschaft stellte Dr. Müller-Wohlfahrt die schwere Verletzung fest. Der Spieler der letzten Saison muss nun mehrere Monate pausieren.

„Nach dem sportlichen Schaden wollen wir zumindest den finanziellen Schaden ersetzt haben. Die finanzielle Kompensation ist moralisch mehr als gerechtfertigt. Wir haben darüber diskutiert, wie das aussehen könnte“, sagte Rummenigge.

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