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Trainingslager

FCB-Junioren schwitzen im Trentino

Ab in den Süden! Unter diesem Motto stand in diesem Sommer die Saisonvorbereitung vieler Bayern-Mannschaften, die in den Monaten Juli und August ihr Trainingslager in der norditalienischen Region Trentino abgehalten haben. Neben den Profis des deutschen Rekordmeisters durften auch die U19, die U17 und die U15 des FC Bayern die Vorzüge einer Vorbereitung in Bella Italia genießen.

Während Louis van Gaal sein Profi-Team in Riva del Garda auf die bevorstehende Saison einstimmte, zog es die U19 von Trainer Kurt Niedermayer ins östliche Trentino nach Fiera de Primiero. Dort, am Fuße des Berges Bedolé und der Pala-Gruppe, fand die neuformierte A-Jugend des FCB „hervorragende Bedingungen“ (Niedermayer) vor, um die Grundlagen für eine erfolgreiche Spielzeit in der Junioren-Bundesliga zu setzen.

Jeden Wunsch von den Augen abgelesen

Rund 100 Kilometer weiter westlich logierte die U17 des Rekordmeisters. Bereits zum zweiten Mal nach 2009 zog es die Mannschaft von Ausbilder Stephan Beckenbauer nach Pejo im Val di Sole. „Wenn man sich auskennt, ist es immer einfacher“, beschrieb Beckenbauer die Vorzüge des Quartiers im Herzen des Stilfser Joch Nationalparks.

Bereits im letzten Jahr sei man „sehr zufrieden“ gewesen mit den gebotenen Bedingungen, weshalb die Entscheidung, in diesem Sommer erneut nach Pejo zu reisen, leicht gefallen sei. „Hotel und Verpflegung sind sehr gut, alle sind sehr bemüht, uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten“, so Beckenbauer weiter. „Sie haben uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen.“

Zusammenhalt und Teamgeist

Inzwischen habe man auch Freundschaft zu den vielen Mitarbeitern im Hotel, beim Tourismusverband oder gar zum Bürgermeister geschlossen, weshalb eine Rückkehr im kommenden Sommer nicht ausgeschlossen ist. „Sollten wir im nächsten Jahr wieder die Gelegenheit haben, dann fahren wir da gerne wieder hin“, erklärte Beckenbauer.

Auch im Jugendbereich ist ein Trainingslager die ideale Gelegenheit, um „die Gruppe geschlossen über einen längeren Zeitraum zusammen zu haben.“ Somit können neben den fußballerischen Komponenten auch Zusammenhalt und Teamgeist gefördert werden. Denn neben den zahlreichen Übungseinheiten auf dem Platz stehen auch genügend Freizeitaktivitäten auf dem engen Terminplan während des Trainingslagers.

Keine Dolce Vita

„Die Jungs haben was von der Gegend gesehen. Auch das war wichtig, um mal vom Fußball wegzukommen“, erklärt Niedermayer. Man müsse den Spielern „auch ein bisschen Freizeit gönnen“, so der ehemalige FCB-Profi weiter. „Man muss die Belastung verteilen, da sind diese drei, vier Stunden, in denen man Ausflüge macht und Spaß hat, richtig gut. Damit der Kopf auch was anderes erlebt als Fußball.“

Doch was nach Dolce Vita in Bella Italia klingt, ist genau das Gegenteil. So hat beispielsweise die U15, die ihr Trainingslager in Cognola, einem Ortsteil von Trient abgehalten hat, in sieben Tagen zwölf Trainingseinheiten absolviert. Eine Stadtführung durch Trient, Besichtigungen der Thermen von Garniga, vom Schloss Toblino oder eine Klettertour auf dem Monte Bondone rundeten das Programm ab.

Erfolgreiche Testspiele

Fußball gespielt wurde darüber hinaus auch noch. Die U15 gewann ein Freundschaftsspiel gegen den Nachwuchs des einheimischen US Ravinense klar mit 9:2. Und auch die U17 und die U19 gingen aus ihren Trainingsspielen gegen einheimische Auswahlen als Sieger hervor.

Professionelle Trainingsbedingungen, erfolgreiche Testspiele, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und dazu noch viel Glück mit dem Wetter - die Jugendteams des FC Bayern waren im Sommer 2010 sicherlich nicht zum letzten Mal zur Saisonvorbereitung im Trentino.

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