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'Noch näher dran an Talenten'

FCB ordnet seine Vereinspartnerschaften neu

Seit Oktober 2003 gibt es sie schon: die Vereinspartnerschaften des FC Bayern. Künftig werden sie eine noch größere Rolle in der Nachwuchsarbeit des deutschen Rekordmeisters spielen. Denn nach fast siebenjährigem Bestehen wurde dieses Nachwuchsprojekt jetzt neu geordnet und straffer strukturiert. „Wir wollen noch näher an den jungen Spielern dran sein und auch unser Know-how konstanter an unsere Partner weitergeben“, erklärte Werner Kern, Leiter des junior teams beim FCB.

Die Zahl der Partnerklubs wurde daher von 15 auf acht reduziert. Kooperationspartner Nummer eins sind die SpVgg Unterhaching, der FC Ingolstadt, Kickers Offenbach und der SSV 1846 Ulm, die als Elitepartner mit dem Rekordmeister zusammenarbeiten. Auch der TSV 1860 Rosenheim, die SpVgg Landshut (beide als Regionalpartner), der TSV Milbertshofen und der SC Fürstenfeldbruck (beide als Basispartner) engagieren sich zusammen mit dem FCB für die Nachwuchsarbeit. „Das sind alles Klubs mit einer sehr guten Jugendarbeit“, sagte Kern, „unser Projekt ist bei ihnen allen auf sehr viel Gegenliebe gestoßen.“

Alle profitieren

Von der Kooperation profitieren beide Seiten. Zum einen kann der FC Bayern die größten Talenten seiner Partnerklubs an die Säbener Straße holen. Zum anderen sind Spieler, die das junior team des FCB verlassen, für die Partnerklubs interessant. Auch sein Know-how in Sachen Trainingsarbeit vermittelt der Rekordmeister seinen Partnern. Mit seinen Jugendmannschaften wird der FCB darüber hinaus immer wieder zu Freundschaftsspielen gegen die Partnerklubs antreten, die besten Spieler eines Jahrgangs werden die Gelegenheit bekommen, an der Säbener Straße vorzuspielen.

Verantwortlich für die Vereinspartnerschaften ist auf Seiten des FC Bayern Udo Bassemir, der dieses Projekt auch bislang geleitet hat. Er hält den Kontakt zwischen den Vereinen und dem Rekordmeister. „Er wird bei den Partnern vor Ort sein, hat die einzelnen Spieler im Auge und berichtet regelmäßig an unseren sportlichen Leiter Michael Tarnat“, kündigte Kern an.

'Zum richtigen Zeitpunkt zum FCB'

Ziel des FC Bayern ist es nicht, Talente frühzeitig an die Säbener Straße zu holen. Stattdessen wird den jungen Spielern Zeit gegeben, sich bei ihren Heimatvereinen zu entwickeln - aber immer im Blickfeld des FCB. „Wir wollen außergewöhnlichen Talenten die Möglichkeit geben, sich bestmöglich zu entfalten“, erklärte Kern und formulierte als Ziel: „Wir müssen jeden Spieler kennen, der in der D-Jugend gut ist. Und wenn einer gut genug ist, holen wir ihn zum richtigen Zeitpunkt zum FC Bayern.“

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