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Bereit für Bayern

Fink-Elf siegt zu Neunt im Spitzenspiel

Der FC Basel ist bereit für den FC Bayern. Am Samstag feierte der Schweizer Double-Sieger beim 4:1 (2:0)-Auswärtssieg gegen den FC Zürich eine überaus gelungene Generalprobe für das Champions-League-Spiel gegen den deutschen Rekordmeister. „Wir waren defensiv hoch konzentriert, gut im Spielaufbau und in der Offensive sehr effizient. Genauso müssen wir am Dienstag weitermachen“, sagte Trainer Thorsten Fink.

Der ehemalige Profi des FC Bayern, der seit Anfang letzter Saison auf der Trainerbank in Basel sitzt, sah vor 12.700 Zuschauern im Züricher Letzigrund ein klasse Spiel seiner Mannschaft, die sich auch von zwei Platzverweisen nicht aus der Erfolgsspur werfen ließ. „Ein großes Kompliment an mein Team“, meinte Fink nach dem Schlusspfiff, „auch in Unterzahl haben wir uns sehr professionell verhalten und verdient gewonnen. Meine Mannschaft hat eine reife Leistung gezeigt und gut auf die nicht so positiven Resultate von zuletzt reagiert.“

Sehenswerte Treffer

Sechs Punkte aus den letzten sechs Ligaspielen lautete die ernüchternde Ausbeute der Basler vor dem Spiel beim direkten Verfolger FC Zürich. Bei strömendem Regen spielte die Fink-Elf aber selbstbewusst auf und ließ nie einen Zweifel daran aufkommen, wer als Sieger nach Hause fahren würde. Samuel Inkoom (10.), Marco Streller (44., 67.) und Valentin Stocker (46.) erzielten - zum Teil nach krassen Abwehrfehlern der Gastgeber - die sehenswerten Treffer für Basel.

Wermutstropfen für den Titelverteidiger waren lediglich die Platzverweise. In der 61. Minute, beim Stand von 3:1, sah Behrang Safari die Rote Karte. Vorausgegangen war eine kuriose Szene: Die Hausherren spielte nach einer Verletzungspause den Ball sportlich fair zurück in die Basler Abwehr - doch Zürichs Amine Chermiti wartete nicht ab, erlief sich den Ball und flankte ihn an die Querlatte. Erbost stieß Safari Chermiti um und sah Rot. Fünf Minuten vor Spielende musste zudem Basels Beg Farati wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rote vom Platz.

In der Tabelle gefestigt

Aus der numerischen Überlegenheit konnte Zürich aber kein Kapital schlagen. Xavier Margairaz erzielte in der 51. Minute nach einem Eckball den einzigen Treffer für die enttäuschenden Gastgeber, die nun seit 18 Spielen auf einen Sieg gegen Basel warten. In der Tabelle verlor Zürich durch die Niederlage den Anschluss ans Spitzenduo, während Basel seine Position als erster Verfolger von Spitzenreiter FC Luzern festigte. Zwei Punkte liegt die Fink-Elf nach dem zehnten Spieltag hinter Luzern, hat aber bereits ein Spiel mehr absolviert.

Basels Aufstellung gegen Zürich:
Costanzo - Inkoom (71. Kusunga), Abraham, Ferati, Safari - Shaqiri, Huggel (84. Cabral), Yapi, Stocker - Frei, Streller (90. Almerares)

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