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Stürmer-Dreikampf

Klose trifft und sammelt Pluspunkte

Miroslav Klose macht das eigentlich nicht, sich selbst zu loben. Nach dem 2:0-Sieg gegen den AS Rom tat er das aber doch - bewusst, oder unbewusst. „Mit den Einwechslungen kam frischer Wind rein und wir haben uns Chancen erarbeitet“, sagte der Nationalstürmer. Gemeinsam mit Mario Gomez war Klose in der 67. Minute eingewechselt worden und machte mit seinen Treffer kurz nach der Führung von Thomas Müller den Auftakterfolg des FC Bayern in der Champions League perfekt.

„Ich bin sehr froh für Klose“, sagte Trainer Louis Van Gaal nach der Partie. „Wir haben noch darüber geredet, dass Miro immer ein Tor in der Nationalmannschaft macht aber nicht bei mir. Jetzt hat er ein Tor bei mir gemacht - das ist schön!“ Es war wettbewerbsübergreifend Kloses zweiter Saisontreffer.

Es war nicht nur das Tor, weshalb Klose an diesem Abend Pluspunkte gesammelt haben könnte im Dreikampf mit Gomez und Ivica Olic um die zentrale Stürmerposition. Der 32-Jährigen explodierte geradezu nach seiner Einwechslung. Er rackerte in der eigenen und in der gegnerischen Hälfte, gab keinen Ball verloren, köpfte einmal an den Pfosten, setzte Akzente

„Ich bin schon ein besonderer Spieler, weil meine Stärke ist, dass ich nicht nur egoistisch bin, sondern dass ich die Mannschaft bedienen kann. Das schätzt der Trainer und das versuche ich, jedes Spiel umzusetzen“, sagte Klose über sich selbst. „Er war sehr stark, als er eingewechselt wurde“, lobte Van Gaal.

Klose will auf die '9'

Der Bayern-Coach hatte Klose zuletzt gegen Bremen als hängende Spitze auf der 10 spielen lassen, wo Klose aber nicht so zum Zug kam und nach der Pause ausgewechselt wurde. „Ich kann das spielen, aber das ist sicherlich nicht meine Lieblings-Position“, sagte Klose.

Seine Lieblingsposition ist ganz vorne drin, wo er in der Nationalmannschaft gesetzt ist und bei der WM und zuletzt in der EM-Qualifikation regelmäßig getroffen hat. Seine Chancen, nun im nächsten Bayern-Spiel am Samstag gegen den 1. FC Köln wieder von Anfang an und auf seiner Lieblingsposition aufzulaufen, stehen jedenfalls nicht schlecht. Van Gaal sagte: „Es ist immer so, dass die Leistung zählt.“

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