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Bayerns 23-Tage-Plan

Mit Sieg gegen Werder richtig durchstarten

Die Saison ist erst wenige Wochen alt, da steht der FC Bayern schon vor der ersten heißen Phase. Sieben Spiele in 23 Tagen hat der Double-Gewinner nun vor der Brust, und gleich zum Auftakt wartet mit Werder Bremen ein echter Härtetest auf Louis van Gaal und seine Mannschaft. „Bremen ist eine Spitzenmannschaft. Das wird ein schwieriges Spiel, aber ich hoffe natürlich, dass wir gewinnen“, sagte der Bayern-Coach einen Tag vor der Partie in der natürlich restlos ausverkauften Allianz Arena.

„Es ist immer ein besonders Spiel. Werder Bremen war unser großer Konkurrent in den letzten zehn Jahren“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, der hofft, dass die Mannschaft nach der unnötigen Niederlage in Kaiserslautern wieder in die Erfolgsspur zurückfindet: „Wir haben jetzt die Möglichkeit, einen ohne Frage unmittelbaren Kandidaten um die Tabellenspitze mit einem Sieg auf Distanz halten.“

Bayern gegen Werder - die insgesamt 99. Pflichtspielausgabe dieses Nord-Süd-Klassikers ist auch die Neuauflage des Pokalendspiels vor vier Monaten, das die Münchner eindrucksvoll mit 4:0 gewannen. Und in anderthalb Monaten stehen sich beide Teams in der Allianz Arena erneut gegenüber. Dann geht es um den Einzug ins Pokalachtelfinale. „Wir wollen jetzt ein Zeichen setzen gegen eine Mitkonkurrenten“, sagte Abwehrchef Daniel van Buyten.

Bremen ist der Auftakt von drei Heimspielen in nur acht Tagen. Am Mittwoch starten die Bayern gegen den AS Rom in die Champions League, am Samstag darauf kommt der 1. FC Köln. „Wenn wir alle drei Partien gewinnen, ist es einfacher“, sagte Van Gaal. „In den drei Heimspiele müssen wir unseren Rhythmus finden“, sagte Klose. Nur acht Tage nach Köln gastiert der FSV Mainz 05 in der Allianz Arena, zwischendrin geht es für die Van-Gaal-Truppe noch zu 1899 Hoffenheim.

Bayern wollen Basis legen

„Jetzt geht es richtig los. Wir dürfen uns keine Ausrutscher mehr erlauben“, forderte Christian Nerlinger via tz: „Wir können jetzt die Basis für eine starke Saison legen.“ Bis zur Winterpause will der Sportdirektor noch in allen drei Wettbewerben vertreten sein. „Wir müssen schauen, dass wir gegen Werder unbedingt drei Punkte holen“, betonte Bastian Schweinsteiger.

Bremen war zuletzt allerdings nicht unbedingt der Lieblingsheimgegner der Bayern. Der letzte Sieg ist fast schon fünf Jahre her, in den letzten zehn Jahren gab es insgesamt nur zwei Erfolge gegen die Hanseaten. Unvergessen ist das herbe 2:5 vor zwei Jahren. Van Gaal erwartet die Bremer diesmal allerdings „eher verteidigend“, zumal mit Naldo, Per Mertesacker und Claudio Pizarro drei wichtige Stammkräfte ausfallen werden.

Beim FCB steht noch ein kleines Fragezeichen hinter Thomas Müller. Der Nationalspieler sei ein wenig müde und habe deshalb nicht am Abschlusstraining teilgenommen, „aber ich denke, dass er spielen kann“, sagte Van Gaal. Große Hoffnungen setzt der 59-Jährige in den widererstarkten Franck Ribéry, der noch nie zuvor unter seiner Amtszeit beim FCB so gut gewesen sei: „Franck ist jetzt nahe an 100 Prozent.“

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