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Nur Basel siegt

Rom und Cluj weiter nicht in Tritt

Nicht nur der FC Bayern hatte am vergangenen Wochenende wenig Grund zur Freude. Auch für die meisten Gruppengegner des deutschen Rekordmeisters in der Champions League lief es nicht nach Plan - mit Ausnahme des FC Basel, der in der ersten Runde des Schweizer Pokalwettbewerbs seine Pflichtaufgabe gegen einen Drittligisten erfolgreich löste.

5:0 (2:0) gewann die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink - nächste Woche Gegner des FC Bayern in der Königsklasse - am Sonntag beim FC Mendrisio-Stabio. Fink stellte keinen Spieler auf, der vier Tage zuvor bei der 1:2-Niederlage in Cluj im Einsatz gewesen war - nicht als Strafe, sondern damit die Spieler, „die sich ausgeruht haben, topfit ins nächste Spiel gehen“ (Fink). Und das ist am Mittwoch das Duell mit Grasshoppers Zürich.

Die Basler B-Elf, die vor 3.200 Zuschauern im Campo Sportivo Comunale im Tessin auflief, entledigte sich ihrer Aufgabe mit Bravour. Zweimal Federico Almerares (31., 88.), zweimal Pascal Schürpf (36., 70.) und einmal Fwayo Tembo (63.) schossen das Fink-Team zum souveränen Sieg.

Cluj verspielt 1:0-Führung

Auch für den CFR Cluj sah es am Sonntag nach einer Pflichtaufgabe aus. Der rumänische Meister und Pokalsieger traf im eigenen Stadion auf Aufsteiger FCM Targu-Mures und verlor mit 1:2 (0:0). Dabei hatte Emil Cosmin Dica die Gastgeber in der 61. Minute in Führung geschossen, in der Schlussphase gab Cluj die Partie jedoch aus der Hand. Cristian Lucian Munteanu (83.) und Mihai Stere (85.) drehten innerhalb von drei Minuten das Spiel.

Der Trainerwechsel - vor einer Woche hatte Cluj den Italiener Andrea Mandorlini entlassen und durch Sorin Cartu ersetzt - hat sich somit noch nicht ganz ausgezahlt für die Rumänen. Zwar gewann Cluj gegen Basel (2:1), in der Liga gerät der Klub aber weiter ins Hintertreffen. Nach dem achten Spieltag liegt er auf Rang 14, nur einen Punkt über den Abstiegsrängen.

Rom verspielt 2:0-Führung

Ebenfalls weiter in der Krise befindet sich der AS Rom. Die Giallorossi sind auch nach dem dritten Spieltag der Serie A nach wie vor sieglos. Am Sonntag kamen sie trotz 2:0-Führung gegen den FC Bologona nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus. Marco Borriello (7.) und Bolognas Rubin (59./Eigentor) sorgten für einen vielversprechenden Start für die Roma, die zudem durch Francesco Totti (25.) und Guillermo Burdisso (64.) zwei Aluminiumtreffer verzeichnete.

In der Schlussviertelstunde dann aber der Schock für die 30.000 Zuschauer im Stadio Olimpico von Rom. Ein Doppelpack von Bolognas Kapitän Marco Di Vaio (77., 90.) zerstörte die Sieghoffnungen der Römer. In der Tabelle ist der AS Rom nun auf dem 17. Platz, nur ein Punkt trennt das Team von Trainer Claudio Ranieri (im Bild) von den Abstiegsrängen.

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