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'Phantastisch für uns'

Topstar Ribéry trainiert im Rumpfkader

15 Spieler auf Länderspielreise und der Chefcoach im Kurzurlaub, doch an der Säbener Straße herrschte am Mittwochmorgen beim Training Hochbetrieb. Gut 1.500 Fans verfolgten die erste Einheit des FC Bayern in dieser Woche und bekamen neben dem kompletten Kader der zweiten Mannschaft und den Nicht-Nationalspielern auch einen echten Topstar zu sehen: Franck Ribéry.

Der französische Nationalspieler ist nach den Vorfällen bei der WM vom eigenen Verband für insgesamt drei Spiele gesperrt worden ist. Statt EM-Qualifikation steht für Ribéry in den nächsten Tagen Training an der Säbener Straße auf dem Programm, was ganz nach dem Geschmack von Louis van Gaal ist. „Für uns ist es phantastisch, dass Franck nicht zur Nationalmannschaft fährt“, freute sich der Bayern-Coach.

Ribéry war nach einer doppelten Leisten-OP erst Anfang August ins Mannschaftstraining eingestiegen. Durch die Länderspielpause hat der 27-Jährige nun die Möglichkeit, durch intensives Training körperlich weiter aufzuholen. „Er kann dadurch sein Trainingsprogramm fortführen. Das ist sehr gut für Franck“, sagte Van Gaal.

„Es war gut für den Kopf, mal drei Tage frei zu haben und die Zeit mit der Familie zu verbringen“, berichtete Ribéry im Gespräch mit FCB.tv.„Doch jetzt müssen wir wieder hart arbeiten und uns auf die nächste Aufgabe gegen Bremen vorbereiten. Es wird ein schwieriges Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollen.“

Ribéry will es noch mal wissen

Ribéry war bei den Fans natürlich DIE Attraktion. Immer da, wo der Publikumsliebling seine Trainingsübungen absolvierte, drückten sich die meisten Zuschauer an den Zaun, um ein Foto von ihm in Aktion zu schießen. Und nach dem Training erfüllte Ribéry minutenlang unzählige Autogrammwünsche. „Dieser Kontakt mit den Fans ist wichtig für mich und macht mir sehr viel Spaß.“

Überhaupt macht der Franzose in den letzten Wochen einen extrem engagierten Eindruck. „Er will es noch mal wissen und allen beweisen, was er für ein außergewöhnlicher Spieler ist“, sagte Sportdirektor Christian Nerlinger im Gespräch mit fcbayern.de: „Ich glaube, die letzte Saison war die schwerste in seiner Karriere. Jetzt ist er doppelt motiviert, alles vergessen zu machen.“

Auch außerhalb des Platzes sei Ribéry, der im Mai seinen Vertrag beim FCB vorzeitig bis 2015 verlängert hatte, sehr bemüht. „Er spricht jetzt viel Deutsch, mit der Mannschaft und in den Interviews“, lobte Nerlinger den Franzosen, der beim FC Bayern richtig heimisch geworden ist. Ribery sagte: „Dieser Klub ist eine große Familie.“

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