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Stimmen zum Rom-Spiel

'Wir mussten Geduld haben'

Auftakt nach Maß! Nach dem 2:0-Sieg gegen den AS Rom im ersten Champions-League-Spiel der neuen Saison waren sich alle Bayern einig: „Wir haben die Ruhe bewahrt und bis zum Schluss Fußball gespielt. Das hat sich gelohnt“, sagte Kapitän Mark van Bommel stellvertretend für alle FCB-Akteure. „Ich denke wir haben zwei schöne Tore gemacht und hätten in den letzten Minuten noch zwei Tore machen können“, lobte auch Trainer Louis van Gaal seine Mannschaft.

Die Stimmen im Überblick:

Louis van Gaal: „Unter diesen Umständen haben wir sehr gut gespielt. Wir haben den Ball laufen lassen, auch in der ersten Halbzeit. Aber wir haben wenig Torchancen kreiert. Wir haben wenig zugelassen gegen eine sehr gute Mannschaft. Aber sie haben nur verteidigt. Dann ist es immer schwierig. Aber nach 70 Minuten konnte Rom nicht mehr laufen, weil sie immer hinter dem Ball hergelaufen sind. Das ist unser Spiel. Die Fans müssen verstehen, dass wir Zeit brauchen, sie kaputt zu spielen. Ich denke wir haben zwei schöne Tore gemacht und hätten in den letzten Minuten noch zwei Tore machen können.“

Mark van Bommel: „Wir haben die Ruhe bewahrt und bis zum Schluss Fußball gespielt. Das hat sich gelohnt. Natürlich muss man Glück haben, wie bei dem Tor von Thomas Müller. Wir mussten Geduld haben und hinten nichts zulassen, weil die Römer bei Kontern gefährlich sind. Es war wichtig, dass wir heute überzeugend gewonnen haben, ohne wirklich sehr gut zu spielen. Darauf kann man aufbauen.“

Bastian Schweinsteiger: „Wir haben es mit Geduld gemacht. Wir haben es geschafft, den Ball laufen zu lassen. Vielleicht haben wir nicht so viele Torchancen in der ersten Halbzeit herausgespielt, aber wir haben es geschafft, den Gegner müde zu spielen. So haben wir ihn bereit gemacht für die zweite Halbzeit. Dann haben wir mehr Chancen bekommen, weil sie nicht mehr so viel laufen konnten. Das haben wir sehr gut gemacht. Man weiß, dass die Italiener nicht so gerne laufen. Das hat man ab der 60. Minute gemerkt. Wir haben die Tore dann zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Darauf können wir aufbauen.“

Thomas Müller: „In der ersten Halbzeit war es relativ schwer für uns, weil die Römer sehr tief standen. Ihr einziges Ziel war es, zu verteidigen. Sie mussten viel dem Ball hinterherlaufen. Wir haben die Marschroute des Trainers sehr gut umgesetzt und haben den Ball laufen lassen. Natürlich hatten wir anfangs wenig Möglichkeiten, sind selten durchgekommen. Aber wir haben den Ball gut verlagert und die Römer müde gemacht. Theoretisch habe ich das Tor so machen wollen, dass er dann tatsächlich so gelingt, dass passiert nicht immer.“

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