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Gomez' Tag

Drei Tore und 'ein bisschen Hokuspokus'

Die Zeichen hatten sich seit dem 1. Oktober verdichtet. Es begann mit einem Training vor dem Dortmund-Spiel, in dem er aus allen Lagen traf. Dann kam das Länderspiel in Kasachstan, wo ihm sein erstes Pflichtspieltor im DFB-Trikot seit drei Jahren gelang. Und dann war da noch das Grubenunglück in Chile, wo vor wenigen Tagen einer der geretteten Bergleute seinen Namen trug: Mario Gomez. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war auch dem Bayern-Stürmer klar, „dass dieses Spiel heute für mich laufen wird.“

Und das tat es dann auch. Alle drei Tore erzielte Mario Gomez am Samstag beim 3:0-Erfolg des FC Bayern gegen Hannover. Es waren seine ersten Bundesligatreffer nach acht Monaten, sein erster Dreierpack für den deutschen Rekordmeister. Und nach dem Schlusspfiff sendete er via TV erst einmal „viele liebe Grüße nach Chile. Der Älteste, der gerettet wurde, war Mario Gomez. Insgesamt wurden 33 gerettet“, meinte der Münchner mit der Rückennummer 33. Dass seine Torflaute jetzt endete, konnte also „kein Zufall“ gewesen sein, „sondern Schicksal“, meinte er. Nur dass es gleich ein Dreierpack wurde, war auch dem 25-Jährige etwas unheimlich. „Das war ein bisschen Hokuspokus.“

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