präsentiert von
Menü
Eisenbahnerklub CFR Cluj

Ohne Dampf vor dem 'Spiel der Spiele'

Nach der Auslosung der Champions-League-Gruppenphase hatte sich Karl-Heinz Rummenigge schon auf das Wiedersehen mit einem alten Bekannten gefreut. Ende August war noch Andrea Mandorlini Trainer des rumänischen Double-Gewinners CFR Cluj. Gemeinsam mit dem Italiener hatte der FCB-Vorstandschef Mitte der 80er Jahren erfolgreich bei Inter Mailand gespielt. Doch ein Mann namens Arpad Paszkany hat dieses Wiedersehen verhindert.

Der 40-Jährige Selfmade-Millionär ist seit acht Jahren Besitzer des 1907 von Eisenbahnern gegründeten ältesten Fußballklubs Rumäniens. Seitdem hat der König von Cluj (kicker) mit seinen Millionen-Investitionen CFR von einem Zweitligisten zu einer der ersten Adressen im Lande gemacht. Sieben nationale Titel stehen seit Paszkanys Engagement zu Buche. 2008 und 2010 wurde Cluj Double-Gewinner.

Cartu folgt auf Rummenigges Ex-Mitspieler

Clujs erster Meistertrainer war Ioan Andone. Der musste allerdings nach einem Fehlstart in die Saison vor dem ersten Champions-League-Spiel der Klubgeschichte seinen Stuhl räumen. Dasselbe Schicksal ereilte nun Rummenigges ehemaligen Mitspieler Mandorlini. Nach einigen Niederlagen in der rumänischen Liga entließ Paszkany den Italiener zwei Tage vor dem Auftaktspiel gegen den FC Basel und ersetzte ihn durch Sorin Cartu. Der 54-Jährige ist damit innerhalb von drei Jahren der sechste Trainer in Cluj.

Aber auch Cartu schaffte es nicht, Cluj in der Liga zu stabilisieren. Nach elf Spieltagen hat der Titelverteidiger lediglich 12 Punkte auf dem Konto, nur drei Spiele wurden gewonnen. Am letzten Wochenende gab es eine 3:5-Niederlage beim FC Vaslui. Bis auf die Abstiegsränge sind es nur noch zwei Punkte, aber auf Tabellenführer Otelul Galati beträgt der Rückstand schon 13 Zähler.

Weitere Inhalte