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Schon wieder Matchwinner

Schweinsteiger trifft doppelt - 'so einfach ist das'

So ein Trainerleben ist manchmal ein ganz schöner Kraftakt. Fragen Sie mal Louis van Gaal. Vor einem Jahr, im September 2009, sprang ihm Franck Ribéry mit vollem Anlauf in die Arme. Vergangenen Januar stürzte er auf der Flucht vor dem heranstürmenden Arjen Robben und wurde unter seinem holländischen Landsmann begraben. Und jetzt testete Bastian Schweinsteiger jedes einzelne der 97 Kilogramm seines Trainers auf seine Standfestigkeit.

Mit voller Wucht flog der Mittelfeldspieler seinem Trainer am Dienstagabend in die Arme. Doch Van Gaal wankte kein bisschen, freute sich mit seinem Schützling und stieß selbst noch einen kräftigen Jubelschrei aus, nachdem Schweinsteiger von ihm wieder abgelassen hatte. Dieser Kraftakt hatte Spaß gemacht. Schweinsteiger hat Van Gaal Spaß gemacht.

„Letztes Jahr hat er null Tore geschossen und er war sehr enttäuscht. Da habe ich ihm gesagt: Das ist nicht wichtig. Wenn die anderen die Tore schießen, ist das auch gut“, erzählte Van Gaal, „heute macht er die Tore.“ Und zwar gleich zwei an der Zahl. Erst egalisierte er in der 27. Minute die Bremer 1:0-Führung, dann besorgte er in der 74. Minute den 2:1-Siegtreffer für den FC Bayern und machte damit den Einzug des Rekordmeisters ins DFB-Pokal-Achtelfinale perfekt.

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