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Pressemitteilung

Van Bommel verletzt von Länderspielen zurück

Mark van Bommel (33), Kapitän des FC Bayern München, ist am Mittwoch vom EM-Qualifikationsspiel Niederlande gegen Schweden nach München zurück gekehrt. Unmittelbar nach seiner Ankunft wurde er von Klub-Arzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt untersucht und dabei wurde folgende Verletzung festgestellt:


  • Der Spieler hat sich beim EM-Qualifikationsspiel Moldawien - Niederlande, wo er nach eigenen Angaben auf das Knie gefallen ist, einen Faszienriss mit ausgedehntem Hämatom (Bluterguss) im rechten Knie zugezogen.

  • Der Bluterguss musste von unserem Klub-Arzt heute auf Grund dieser Verletzung punktiert werden, dabei wurden 25 ml Blut aus dem Kniegelenk entfernt

  • Mark van Bommel wird wegen dieser Verletzung fünf Tage absolute Ruhe benötigen und muss sich danach an weiteren fünf Tagen einer Bewegungstherapie unterziehen. Er wird dem FC Bayern deshalb mindestens im Bundesligaspielen gegen Hannover 96 (Samstag, 16.10.) und in der Uefa Champions League gegen CFR Cluj (Dienstag, 19.10.) nicht zur Verfügung stehen.


Der FC Bayern München hatte den niederländischen Fußballverband KNVB und seinen CEO, Dr. Bert van Oostveen, gestern aufgefordert, Mark van Bommel unverzüglich zur Diagnose und Behandlung nach München zu schicken. Der KNVB hatte dies mit der Begründung abgelehnt, dass Mark van Bommel fit und für das Länderspiel einsatzfähig sei. Dies sei durch Untersuchungen in den Niederlanden festgestellt worden.

Der FC Bayern München wird diesen Fall in den kommenden Tagen der UEFA zur Kenntnis bringen und behält sich weitere rechtliche Schritte gegen den KNVB ausdrücklich vor.

„Leider ist nun genau das eingetreten, was wir schon vor dem EM-Qualifikationsspiel Niederlande - Schweden am Dienstag befürchtet hatten“, erklärte Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. „Es wäre verantwortungsvoll gewesen, wenn Mark van Bommel schon gestern nach München zurückgekehrt und von unserem Klub-Arzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt diagnostiziert und behandelt worden wäre. Stattdessen wurde einmal mehr der Beweis erbracht, dass ein Verband ausschließlich seine eigenen Interessen vertritt - und dabei sogar eine Gesundheitsgefährdung der Spieler in Kauf nimmt.“

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