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Weiße Weste gegen rumänische Klubs

Sechs Spiele, keine Niederlage - die Bilanz des FC Bayern gegen rumänische Vereine ist blütenweiß. Letzter Gegner aus Rumänien war Steaua Bukarest in der Champions-League-Gruppenphase 2008/09. Sowohl auswärts (1:0) als auch zuhause (3:0) setzte sich der deutsche Rekordmeister damals durch. Zuvor kam es zu zwei Viertelfinalduellen mit rumänischen Klubs, in denen der FCB immer weiterkam: 1981/82 im Landesmeistercup gegen Universitatea Craiova (auswärts 2:0, zuhause 1:1), 1971/72 im Europapokal der Pokalsieger gegen Steaua Bukarest (auswärts 1:1, zuhause 0:0). Insgesamt holte der FC Bayern also drei Siege und drei Remis gegen rumänische Klubs.

FCB-Debüt für Schiri Atkinson
Zum ersten Mal wird am Dienstag Martin Atkinson ein Spiel des FC Bayern leiten. Der 39 Jahre alte Unparteiische aus England ist aber dennoch kein Unbekannter für den deutschen Rekordmeister. Im Mai war er beim Champions-League-Finale gegen Inter Mailand als vierter Offizieller im Einsatz. In der Allianz Arena wird Atkinson sein siebtes Champions-League-Spiel leiten.

Van Gaal und Rumänien - Teil 1
Anfang der 70er Jahre hatte Ajax Amsterdam einen rumänischen Trainer namens Stefan Kovacs. Louis van Gaal stürmte damals für die zweite Ajax-Mannschaft durfte aber ein paar Mal in der ersten mittrainieren. Aufgrund der fehlenden Perspektive entschied sich der heutige FCB-Chefcoach 1973 dazu, Amsterdam zu verlassen. „Da hat mir Kovacs geholfen“, erzählte er. Der Rumäne stellte Kontakt zum belgischen Klub Royal Antwerp FC her, wo Van Gaal dann anheuerte. „Ich habe eine sehr gute Erinnerung an Kovacs.“ Beinahe wären damals sogar beide nach Antwerpen gewechselt, der Ajax-Vorstand ließ Kovacs jedoch nicht ziehen. Kovacs spielte übrigens selbst einmal für den CFR Cluj.

Van Gaal und Rumänien - Teil 2
Das Champions-League-Finale 1995 zwischen Van Gaals Team Ajax Amsterdam und dem AC Mailand wurde vom rumänischen Schiedsrichter Ion Craciunescu geleitet. Insgesamt war der heutige FCB-Trainer mit der Leistung des Unparteiischen zufrieden („Wir haben gewonnen. Er war ein guter Schiedsrichter.“). Nur eine Szene brachte Van Gaal damals auf die Palme. „Der Schiedsrichter hat nicht gesehen, dass ein Milan-Spieler Jari Litmanen in dieser Höhe getroffen hat“, erzählte er am Donnerstag und hielt seine Hand auf Höhe seiner Stirn. „Da habe ich an der Seitenlinie diesen Karate-Sprung gemacht.“ Das Bild ging damals um die Welt.

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