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Von England bis Kasachstan

Zwölf Bayern im Länderspieleinsatz

Der Ball ruht am Montag an der Säbener Straße. Louis van Gaal hat seiner Mannschaft trainingsfrei gegeben - besser gesagt der Handvoll Profis, die ihm zurzeit zur Verfügung steht. Denn noch immer sind zwölf Nationalspieler in alle Himmelsrichtungen verstreut, um am Dienstagabend für ihre Heimatländer auf Punkt- und Torejagd zu gehen. fcbayern.de hat den Kompass ausgepackt.

Weit nach Osten geht es für Philipp Lahm, Miroslav Klose, Mario Gomez, Thomas Müller, Toni Kroos und Holger Badstuber, die mit dem deutschen Nationalteam die längste Reise zu einem Qualifikationsspiel in 110 Jahren DFB-Geschichte machen. Es geht ins rund 4.000 Kilometer entfernte Astana, wo der erste Länderspielvergleich mit Kasachstan auf dem Programm steht.

Besondere Maßnahmen

Nach dem 3:0-Erfolg gegen die Türkei müsse man gegen die noch punktlosen Kasachen nachlegen, forderte Lahm. „Wir müssen wieder genauso konzentriert und aggressiv auftreten, dann starten wir mit zwölf Punkten.“ Gesprochen und geschrieben wird vor dem Spiel weniger über den Gegner - die Nummer 126 der Weltrangliste - als vielmehr über die Begleitumstände. Denn die Partie wird auf Kunstrasen und um 23 Uhr Ortszeit angepfiffen.

Dies erfordert besondere Maßnahmen. Auf Anraten der Ärzte werden Lahm und Co. ihre Uhren nicht auf Astana-Zeit umstellen. „Der ganze Tagesablauf ist so gestaltet, als ob wir in Deutschland wären“, erklärte Teammanager Oliver Bierhoff. Die Spieler kehren dann am Mittwoch ohne Jet-Lag zurück in die Heimat.

Van Buyten unter Zugzwang

Nicht ganz so weit, aber ebenfalls ein gutes Stück nach Osten geht es für Hamit Altintop, der sich mit der Türkei in Aserbaidschan den Frust der Niederlage gegen Deutschland von der Seele schießen will. „Wir sind sehr enttäuscht“, hatte der FCB-Profi nach dem Spiel in Berlin gesagt, „das erhoffte Ausrufezeichen für den türkischen Fußball konnten wir nicht setzen.“

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