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'Volles Tempo'

AS Rom bereit für das Duell mit dem FCB

Der FC Bayern kann kommen. Italiens Vizemeister AS Rom hat sich in der Serie A für das Champions-League-Duell am Dienstagabend im Olympiastadion gegen den deutschen Rekordmeister warm geschossen. Am 13. Spieltag der italienischen Meisterschaft bezwang die Roma Udinese Calcio mit 2:0 und setzte damit die furiose Aufholjagd nach dem Fehlstart zu Saisonbeginn fort. Mit 22 Punkten verbesserte sich der Hauptstadtklub auf Rang vier.

Jérémy Ménez (24.) und Marco Borriello (56.) schossen die Römer am Wochenende zum wichtigen Sieg vor dem Duell mit den Bayern. Der noch vor einem Monat tief in der Krise steckende Vizemeister hat wieder Anschluss an die Spitze gefunden. „Was für Tore - ein toller Erfolg“, jubelte die römische Sporttageszeitung Corriere dello Sport am Sonntag. Seit sieben Spielen sind die Römer in der Liga schon ungeschlagen.

Fest im Sattel

Pünktlich zum Europacup-Knüller gegen die Bayern hat der AS Rom viel Selbstvertrauen getankt: „Jetzt sind wir auch wieder im Titelrennen und das trotz unseres schlechten Starts“, sagte Trainer Claudio Ranieri zufrieden. Das Gerede um den vermeintlich zu alten Kapitän Francesco Totti ist verstummt, und auch der heftig attackierte Ranieri sitzt wieder fest im Sattel.

Gegen Udine machte der Coach alles richtig und wechselte in der zweiten Halbzeit seine Torschützen Ménez und Borriello aus, um ihnen vor dem Spiel gegen München eine Verschnaufpause zu gönnen. Auch der Platzverweis für Nicolas Burdisso in der 80. Minute und der wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht gegebene Anschlusstreffer durch Denis kurz vor Schluss konnten die Römer nicht verunsichern.

Volles Tempo

Ranieri wird wohl auch am Dienstag wieder auf sein bewährtes 4-3-1-2-System vertrauen mit Totti und Boriello in der Sturmspitze sowie dem technisch beschlagenen und durchaus torgefährlichen Ménez als Ideengeber dahinter. Möglich, dass der gegen Udine verletzte Daniele De Rossi in die Startelf zurückkehrt. Bemerkenswert ist auch Roms Defensive, die sich in den letzten Wochen merklich stabilisiert hat: Nach elf Gegentreffern in den ersten sechs Spielen gab es in den letzten sieben Partien nur vier Gegentore.

Für die Begegnung gegen den FCB gab Totti schon kurz nach dem Schlusspfiff gegen Udine die Richtung vor: „Volles Tempo von der ersten bis zur letzten Minute.“ Mit einem Sieg könnte der AS Rom bis auf drei Punkte an die Bayern heranrücken und hätte „hervorragende Chancen“ (Totti), sich für die K.o.-Phase zu qualifizieren. Bei einem Remis im Parallelspiel zwischen dem FC Basel und CFR Cluj wäre dieses Ziel bereits am Dienstag erreicht.

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