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'Ein schwieriges Spiel'

Bayern warnen vor kriselnden Schalkern

Schnee- und Sturmtief Katharina hat München derzeit fest im Griff. Rund 20 Zentimeter Neuschnee fielen am Mittwoch und in der Nacht auf Donnerstag in der bayrischen Landeshauptstadt, für viele Münchner gestaltete sich der Weg von und zur Arbeit auf zugeschneiten Straßen und auf ebensolchen Gehwegen als mühsames Unterfangen.

Auch die Profis des FC Bayern mussten sich in den letzten Tagen bei der Ausübung ihres Tagwerks auf die veränderten äußeren Bedingungen einstellen. „Es ist sicherlich schwierig, bei der Kälte zu trainieren“, sagte Franck Ribéry am Donnerstag nach der Übungseinheit. Lange Hosen, Mützen und Handschuhe gehörten zur Standardausrüstung, vor allem zu Beginn des Trainings sei es „wichtig, sie zu haben“, so der französische Nationalspieler.

Kälte lässt Tymo kalt

Als einer der wenigen FCB-Akteure wagte sich Anatoliy Tymoshchuk ohne Kopfbedeckung nach draußen. Kein Wunder, für den Ukrainer ist die derzeitige Wetterlage alles andere als beunruhigend. „In St. Petersburg hatten wir minus 23 Grad“, berichtete der 31-Jährige von seinen Erfahrungen bei seinem vorherigen Verein, ein bisschen Schnee und Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt lassen den Mittelfeldspieler da eher kalt.

Umso heißer ging es dafür beim Training auf den dank Rasenheizung und großen Einsatzes der Platzwarte weitgehend von Eis und Schnee befreiten Trainingsplätzen an der Säbener Straße zu. „Wir haben die ganze Woche gut trainiert, hatten viel Spaß“, berichtete Ribéry, der wie seine Kollegen mit großem Engagement und viel Einsatzfreude bei der Sache war. Die richtige Einstellung für das nächste Bundesligaspiel am Samstag gegen Vizemeister FC Schalke 04.

Warnung vor Schalke

„Schalke ist ein guter Gegner“, sagte Tymoshchuk und warnte davor, den bislang hinter den Erwartungen gebliebenen Revierklub zu unterschätzen. „Der Tabellenstand sagt nichts aus“, so Tymoshchuk. „Schalke ist in einer schwierigen Situation, erst recht nach dem 0:5 in Kaiserslautern. Das wird ein schwieriges Spiel, sie werden mit viel Leidenschaft ins Spiel gehen, weil sie die drei Punkte unbedingt brauchen, genauso wie wir“, meinte Ribéry.

Beide Akteure waren sich einig, dass der FCB „so viele Spiele wie möglich“ gewinnen müsse, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren. „Dann werden wir sehen, was dabei rauskommt“, so Ribéry, der sich nach überstandener Sprunggelenksverletzung „immer besser“ fühlt. „Die Fitness kommt zurück, im Dribbling fühle ich mich auch besser. Jetzt ist es wichtig, zu spielen, in den Rhythmus zu kommen und das Selbstvertrauen zurück zu bekommen.“

Kurze Ärmel und Handschuhe

Je besser Ribéry in Form kommt, umso schwieriger wird es für die gegnerischen Abwehrspieler, ihn mit fairen Mitteln zu bremsen. Kein Problem für den 27-Jährigen. „Je mehr Spieler ich auf mich ziehe, umso mehr Platz haben dann meine Mitspieler“, sagte der Franzose, der am Samstag in der Schalker Veltins-Arena auf die Winterausrüstung weitgehend verzichten wird: „Im Spiel bevorzuge ich kurze Ärmel und Handschuhe, da fühle ich mich besser.“

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