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Robben im Interview, Teil 1

'Das Tor gegen Schalke ist für mich besonders'

Tore, Tore, Tore, dazu unwiderstehliche Antritte und Dribblings - Arjen Robben hatte im Jahr 2010 maßgeblichen Anteil an Meisterschaft, DFB-Pokalsieg und dem Erreichen des Champions-League-Finals. Mit der niederländischen Nationalmannschaft stand er zudem im WM-Finale. Im ersten Teil des Gesprächs mit fcbayern.de blickt der 26-Jährige auf die bislang vielleicht besten Monate seiner Karriere zurück. Er spricht aber auch über die Tiefpunkte seines Jahres: zwei verlorene Endspiele und den Muskelriss, der ihn zu einer monatelangen Pause zwang.

Das Interview mit Arjen Robben, Teil 1:

fcbayern.de: Arjen, das Jahr 2010 geht zu Ende. Wie fällt Dein persönlicher Rückblick aus?
Robben: „Das Jahr hatte für mich zwei Teile. Der erste bis zum WM-Finale hätte fast nicht besser laufen können. Danach kam der zweite Teil, in dem ich auch viel gearbeitet habe, aber leider nicht auf dem Fußballplatz.“

fcbayern.de: Sprechen wir zunächst einmal über den ersten Teil, von Januar bis Juli. War dies die beste Phase Deiner Karriere?
Robben: „Das kann schon sein. Aber das ist auch normal, wenn man fast alles erreicht, was man sich wünschen kann. Mit Bayern habe ich Meisterschaft und Pokal gewonnen, stand im Champions-League-Finale. Mit der Nationalmannschaft habe ich das WM-Finale erreicht. Das spricht dafür, dass es meine beste Saison war.“

fcbayern.de: Thomas Müller hat kürzlich gesagt, dass ihn die Niederlagen im Champion-League-Finale und bei der WM gegen Spanien immer noch schmerzen. Fühlst Du genauso?
Robben: „Es fällt mir immer noch schwer, die beiden Final-Niederlagen zu akzeptieren. Vielleicht bekomme ich solche Chancen nie wieder. Natürlich wollen wir mit Bayern das Champions-League-Finale wieder erreichen, aber wer weiß schon, ob das klappt. Und eine WM gibt es nur alle vier Jahre. Dazu kommt, dass wir beide Endspiele nicht verloren haben, weil die anderen viel, viel besser waren. In beiden Finals haben wir unsere Chancen gehabt, aber nicht genutzt. Ich muss sagen, dass mich die Niederlage im WM-Finale sogar noch etwas mehr schmerzt als die in der Champions League. Denn mit Bayern haben wir ein überragende Saison gespielt und Titel gewonnen. Wenn ich hingegen auf die WM zurückblicke, denke ich nur noch an dieses Finale. Alle anderen Spiele - es war ja auch eine super Leistung, mit Holland überhaupt ins Finale zu kommen - schiebt man zur Seite.“

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