präsentiert von
Menü
Gegen den Ex-Klub

Gomez freut sich auf das doppelte Wiedersehen

Oft ist Mario Gomez mit seinen 25 Jahren noch nicht in die Situation gekommen, gegen den VfB Stuttgart spielen zu müssen. Beim vorletzten Mal war er 15 Jahre alt und kassierte mit dem SSV Ulm gegen die Schwaben eine 0:7-Pleite. Ein paar Monate später war er selbst ein Stuttgarter und blieb es acht Jahre lang, ehe er 2009 ein Bayer wurde. Und als solcher erlebte er vor einem Jahr (Oktober 2009) sein letztes Spiel gegen den VfB: ein 0:0.

Kein Sieg, kein Tor lautet also Gomez‘ jüngste Bilanz gegen Stuttgart, doch das soll sich jetzt ändern. Denn zum Jahresabschluss tritt der gebürtige Schwabe mit dem FC Bayern gleich zweimal bei seinem Ex-Klub an: zuerst am Sonntag zum Hinrundenfinale der Bundesliga, dann drei Tage später, am Mittwoch, im DFB-Pokal-Achtelfinale.

„Es ist doch klar, dass es ein bisschen anderes Spiel ist“, sagte der Bayern-Stürmer am Donnerstag, drei Tage vor dem ersten Wiedersehen mit dem VfB. „Ich habe noch viele Freunde in Stuttgart. Und in der Mannschaft sind viele Spieler, mit denen ich viele Jahre zusammengespielt habe. Einer meiner besten Freunde spielt dort“, erzählte er, „aber letztendlich geht es für uns darum, die letzten drei Punkte vor der Winterpause zu holen.“

Gomez könnte daran mit seinem Torriecher maßgeblichen Anteil haben. Zwar war diese zuletzt verschnupft - beim 3:0 gegen den FC St. Pauli musste er erkältet zusehen -, doch am Sonntag dürfte er wieder dabei sein. „Zum Glück“, wie er meinte. Seit Dienstag trainiert er individuell. „Ich habe die Belastung gut verkraftet, es gab keinen Rückschlag“, sagte er am Donnerstag. Am Freitag nahm er dann auch wieder am Mannschaftstraining teil.

Vor seiner Erkältungspause hatte sich Gomez in Topform präsentiert. 15 Tore in zwölf Pflichtspielen lautete seine beeindruckende Bilanz, mit insgesamt 16 Saisontreffern ist er aktuell der mit Abstand torgefährlichste Bayern-Profi. Das eine oder andere Tor gegen seinen Ex-Klub zum Jahresabschluss wäre sicherlich das i-Tüpfelchen seiner starken Hinserie.

Weitere Inhalte