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Wiedersehen mit Weltpokalsiegerbesieger

Wenn am Samstag der Aufsteiger FC St. Pauli in der Münchner Allianz Arena gastiert, kommt es aus Bayern-Sicht zu einem ganz besonderen Wiedersehen: Erstmals seit dem 6. Februar 2002 kommt es wieder zu einem Bundesliga-Duell zwischen dem Rekordmeister und den Hamburgern, die damals mit 2:1 gewannen und sich daraufhin selbst als „Weltpokalsiegerbesieger“ bezeichneten. Knapp zwei Monate zuvor hatte der FCB als amtierender Champions-League-Sieger das Weltpokalfinale in Tokyo mit 1:0 gewonnen.

Positive Bilanz gegen St. Pauli
Wenig zu holen gab es für die Freibeuter der Liga, wie der FC St. Pauli gerne bezeichnet wird, bei ihren Gastspielen in München. Fünf Niederlagen stehen ein Unentschieden und ein Sieg gegenüber, dieser gelang den Kiez-Kickern vor fast 20 Jahren im März 1991 (1:0). Das Torverhältnis spricht mit 13:5 klar für den FC Bayern. Die letzten beiden Duelle zwischen dem FCB und St. Pauli fanden jeweils im DFB-Pokal statt: Im Halbfinale 2005/06 gewann Bayern mit 3:0, eine Saison später in der ersten Runde mit 2:1 nach Verlängerung.

Saisonpremiere für Rafati
Babak Rafati heißt der Schiedsrichter des letzten Bayern-Heimspiels des Jahres 2010 am Samstag gegen den FC St. Pauli. Für den 40 Jahre alten Bankkaufmann aus Hannover ist es das erste Spiel mit Beteiligung des Rekordmeisters in der laufenden Saison. In der vergangenen Spielzeit leitete Rafati drei Begegnungen der Bayern, dabei gab es zwei Mal ein 1:1-Remis (in Hoffenheim, zuhause gegen Köln) sowie einen 3:0-Erfolg im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05. Assistiert wird Rafati von Holger Henschel, Robert Kampka und Thorsten Schiffner.

Spruch des Tages
„Wir werden die Helme aufsetzen und das Visier hochklappen. Am besten spielt es sich mit offenem Visier.“
(Trainer Holger Stanislawski vom Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli über sein Vorhaben, beim FC Bayern am Samstag für eine Sensation zu sorgen)

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