präsentiert von
Menü
Erik Meijer im Interview

'Das Wort Wahnsinn beschreibt es am besten'

Er weiß, wie es geht. Und deshalb ist Erik Meijer ein gefragter Mann in diesen Tagen. Im Pokal-Viertelfinale der Saison 2003/04 erzielte der Holländer den 2:1-Siegtreffer für Alemannia Aachen gegen den FC Bayern. Heute ist der inzwischen 41-Jährige immer noch ein Aachener. Meijer ist Geschäftsführer der Alemannen und muss in den Tagen vor dem großen Wiedersehen mit dem FC Bayern immer wieder von seinem Tor erzählen.

Auch fcbayern.de sprach mit Meijer, der in seiner Karriere unter anderem für Leverkusen, Hamburg, Liverpool und natürlich Aachen gespielt hat. Der ehemalige Torjäger erzählte von früher, von der Neuauflage des Pokalduells am Mittwoch und von gewissen persönlichen Parallelen zum FC Bayern.

Das Interview mit Erik Meijer:

fcbayern.de: Herr Meijer, bevor Sie nach Aachen kamen, hatte der FC Bayern eine fast makellose Bilanz auf dem Tivoli: 3 Siege, 1 Remis, 0 Niederlagen. Seitdem Sie dort sind, gab es drei Niederlagen in Folge. Fühlen Sie sich selbst als Aachener Schreckgespenst des FC Bayern?
Meijer: „Nein, eigentlich nicht. Ich stand ja auch nur bei der ersten Münchener Niederlage 2004 selbst auf dem Feld. 2006 und 2007 saß ich ja ‚nur‘ als Assistenztrainer auf der Bank. An mir alleine liegt es sicher nicht, dass die Bayern hier seit Jahren nichts mehr geholt haben.“

fcbayern.de: Der FC Bayern liegt Ihnen ja eigentlich sogar recht nah: Mit Uli Hoeneß verbindet Sie, dass Sie beide aus einem Elternhaus mit Metzgerei stammen, dass Sie beide Stürmer waren und dass Sie beide nach der aktiven Karriere ins Management wechselten. Hätten Sie das gedacht?
Meijer: „Unsere Presseabteilung hat für das Stadionheft zum Spiel am Mittwoch ein wunderbares Doppel-Interview mit Uli Hoeneß und mir gemacht, da sind all diese Parallelen ans Tageslicht gekommen. Uli hat wie ich in seiner Kindheit erlebt, dass Erfolg nur durch harte Arbeit entsteht. Das hat uns beide sehr geprägt. Er hat großen Anteil daran, dass der FC Bayern der bestgeführte Verein Europas ist, vielleicht sogar der Welt. Ich habe riesigen Respekt vor ihm.“

Weitere Inhalte