präsentiert von
Menü
Rückrunde 2011

FCB-Frauen starten mit drei Heimspielen

Mit drei Heimspielen in Folge starten die Fußball-Frauen des FC Bayern ins Jahr 2011: Gegen den FF USV Jena am kommenden Sonntag sowie gegen Bayer 04 Leverkusen eine Woche später geht es für die Mannschaft von Thomas Wörle darum, sechs Punkte einzufahren und damit den Anschluss an das obere Tabellendrittel wieder herzustellen. In der dritten Partie am 9. Februar geht es gegen den favorisierten FCR 2001 Duisburg dagegen um den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals.

„Natürlich wollen wir im Pokal gegen Duisburg bestehen und in die nächste Runde einziehen“, gab Wörle als großes Ziel aus. In der Meisterschaft, die aufgrund der Frauen-WM in Deutschland bereits Ende März beendet ist, will Wörle „in den restlichen Spielen bestmöglich abschneiden und Platz fünf nochmals attackieren. Wir wollen weiterhin die Entwicklung der Mannschaft vorantreiben und schnell dazulernen!“

Heimspiel auf Kunstrasen

Den Anfang dazu macht nach vierwöchiger Vorbereitung, in der Wörle aufgrund des Wetters „etwas improvisieren“ musste - mal fand das Training in Aschheim statt, mal auf dem Kunstrasen an der Säbener Straße, „oder wir sind schlicht auf der Tartanbahn gelaufen“ - die Nachholpartie vom 16. Spieltag gegen den Tabellenvorletzten aus Jena. Witterungsbedingt findet das erste Heimspiel des Jahres an der Säbener Straße statt. Zum zweiten Mal wird dort - nach 2006 - ein Frauenfußball-Bundesligaspiel ausgetragen.

„Ich erwarte ein sehr schweres Spiel gegen einen Gegner, der unbedingt punkten muss“, sagte Wörle über die Jenaerinnen, die sich in den verbleibenden Spielen vehement gegen den drohenden Abstieg stemmen werden. „Sie werden sehr kompakt auftreten und auf Konter lauern. Auch wir müssen erst wieder ins Rollen kommen und unseren Rhythmus finden. Allerdings wollen wir das erste Spiel im neuen Jahr erfolgreich absolvieren und drei Punkte holen.“

Längert beerbt Aigner

Angeführt wird die Mannschaft von einer neuen Spielführerin: Torfrau Kathrin Längert hat das Kapitänsamt von Nina Aigner übernommen, die aus beruflichen Gründen im Training etwas kürzer treten muss, für die Spiele aber nach wie vor zur Verfügung steht. Tanja Wörle bleibt wie bisher auch stellvertretende Spielführerin.

Für die verbleibenden sieben Rückrundenbegegnungen konnte Wörle einen talentierten Neuzugang begrüßen: Innenverteidigerin Rebecca Huyleur wechselte in der Winterpause vom FFC Wacker München an die Säbener Straße. „Rebecca hat sich gut eingefügt, muss sich aber sicher noch an die deutlich höhere Trainingsintensität und das höhere Spieltempo gewöhnen. Sie hat noch etwas Nachholbedarf im konditionellen Bereich, ist aber sehr ehrgeizig“, meinte Wörle.

Fünf Spielerinnen fehlen

Verzichten muss der Trainer der FCB-Frauen in den kommenden Wochen auf fünf Spielerinnen: Isabell Bachor fehlt wegen eines Muskelfaserrisses voraussichtlich noch zwei bis drei Wochen, Viktoria Schnaderbeck wird nach einer Knieverletzung erst in einer oder zwei Wochen wieder ins Training einsteigen können. Annika Doppler absolviert nach einer Fußverletzung bereits wieder Lauftraining.

In der Reha befinden sich nach wie vor die langzeitverletzten Katharina Baunach und Corinna Paukner, beide wegen einer Knorpelverletzung im Knie. Während Baunach sich weiterhin mit Aufbautraining begnügen muss, sieht es bei Paukner etwas besser aus. Die Abwehrspielerin wird bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können.

Weitere Inhalte