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Gomez adelt Schweinsteiger

Es war gut eine halbe Stunde gespielt am Samstag zwischen dem FC Bayern und dem 1. FC Kaiserslautern, als Bastian Schweinsteiger einen Geistesblitz hatte: Ein Zuspiel von Danijel Pranjic leitete er direkt in den Lauf von Mario Gomez weiter, der allein auf FCK-Keeper Tobias Sippel zulief, die Chance aber nicht nutzen konnte. Am Montag adelte Gomez seinen Teamkollegen für die Vorarbeit. „So einen Ball spielen vielleicht drei Spieler auf der Welt: Xavi, Iniesta und er. Für mich ist das, was Bastian auf der Zehn spielt, Weltklasse“, meinte der FCB-Toptorjäger.

Robben knapp geschlagen
Drei Mal war Arjen Robben für das Tor des Jahres nominiert gewesen, am Ende landete er auf den Rängen zwei, drei und vier. 13,67 Prozent der Zuschauer der ARD-Sportschau stimmten für sein Volley-Tor gegen Manchester, 9,31 Prozent für sein Traum-Solo gegen Schalke, 8,20 Prozent für seinen Freistoßtreffer gegen Bremen. Mehr Stimmen (29,14 Prozent) und damit auch den Titel Torschütze des Jahres 2010 erhielt nur der Koblenzer Michael Stahl für seinen 61,5-Meter-Treffer gegen Hertha BSC Berlin. Thomas Müller, der mit einem Tor für die Nationalmannschaft ebenfalls nominiert gewesen war, landete auf Rang neun (4,44 Prozent).

Krisensitzung in Bremen
Fünf Tage vor dem Spiel gegen den FC Bayern hat Werder Bremen mit einer ungewöhnlich langen Krisensitzung auf die anhaltende Talfahrt reagiert. Statt die ursprünglich angekündigte Übungseinheit am Vormittag zu absolvieren, mussten die Fußballprofis des kriselnden Bundesligisten zwei Tage nach der 0:3-Pleite in Köln zum Rapport bei Trainer Thomas Schaaf antreten. Geschäftsführer Klaus Allofs hatte zuvor klargestellt, dass der Tabellen-14. weiter an Trainer Schaaf festhalten werde. „Wir entlassen keinen Trainer, um dadurch vielleicht für ein, zwei Wochen einen psychologischen Aspekt zu haben“, sagte Allofs, „diesen Fehler haben andere Vereine schon gemacht, wir werden ihn nicht machen.“

Basketballer weiter auf Kurs
Mehr Mühe als erwartet hatten die Basketballer des FC Bayern am Sonntag im ersten Heimspiel des Jahres. In der mit 3.200 Zuschauern einmal mehr ausverkauften Olympia-Eishalle und vor den Augen von Uli Hoeneß, Dr. Edmund Stoiber, Dr. Fritz Scherer, Bernd Rauch, Paul Breitner, Mark van Bommel, Thomas Müller und Andreas Ottl lag das Team von Trainer Dirk Bauermann gegen Science City Jena bis ins dritte Viertel zurück, erkämpfte sich am Ende aber einen 79:71-Sieg. Die Mission Aufstieg läuft somit weiter nach Plan. Nächste Station auf dem Weg in die erste Liga ist am kommenden Freitag der UBC Hannover Tigers.

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