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’Es ist alles gut’

Gomez vor Rückkehr ins Mannschaftstraining

Das Trainingslager des FC Bayern in Katar neigt sich dem Ende zu. Am Freitag standen im Aspire-Trainingszentrum die letzten beiden der insgesamt elf Übungseinheiten des Rekordmeisters auf dem Programm. Das Testspiel am Samstag gegen den Al-Wakrah Sports Club bildet den Abschluss des einwöchigen Aufenthalts am Persischen Golf. Am frühen Sonntagnachmittag macht sich der FCB auf die Rückreise nach München.

„Sehr zufrieden“ zeigte sich Trainer Louis van Gaal mit dem bisherigen Verlauf der Rückrundenvorbereitung. „Wir haben sehr gute Umstände“, führte der Niederländer weiter aus, was auch die „Begeisterung und Leidenschaft“ bestätige, mit der die Spieler in den zurückliegenden Tagen gearbeitet hätten. „Wir haben keine verletzten Spieler und andere verletzte Spieler zurückgebracht“, so Van Gaal weiter. „Ich kann nur zufrieden sein.“

Nachdem Hamit Altintop bereits zu Wochenbeginn wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen war, musste sich Torjäger Mario Gomez während des gesamten Trainingslagers in Geduld üben. Ein Muskelfaserriss in der Wade, zugezogen beim Pokalspiel in Stuttgart kurz vor der Winterpause, zwang den 22-Jährigen zu Individualtraining, nicht ein einziges Mal konnte er gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen trainieren.

„Das ist natürlich ärgerlich“, erklärte Gomez am Freitag im Mannschaftsquartier der Bayern in Doha, freute sich aber dennoch, dass seine Verletzung genau in den kurzen Weihnachtsurlaub gefallen ist und er somit in Katar gleich mit dem Aufbautraining beginnen und Schritt für Schritt ans Mannschaftstraining herangeführt werden konnte. Am Freitagvormittag absolvierte er den letzten Belastungstest mit Ball, „es ist alles gut“, sagte er.

Van Gaals Bedenken

Dennoch muss sich der beste Torschütze der Bayern in der Hinrunde, 20 Treffer gelangen ihm in 24 Pflichtspielen, noch ein paar Tage mehr gedulden, denn das nächste Mannschaftstraining steht erst nach der Rückkehr nach München am kommenden Mittwoch an. Bis dahin wird er noch die eine oder andere individuelle Einheit einlegen, um beim Rückrundenstart am 15. Januar in Wolfsburg auf dem Platz zu stehen.

„Ich habe meine Bedenken, aber es kann klappen“, sagte Van Gaal. Gomez müsse noch etwas „seine Ausdauer aufbauen“, da er nicht das gleiche Programm wie seine Kollegen absolviert habe. Doch Gomez selbst zeigte sich durchaus zuversichtlich, in Wolfsburg in der Startelf zu stehen. „Es klappt“, meinte er selbstbewusst, „ich habe doch auch sehr intensiv trainiert und werde genauso fit sein“, erklärte er.

Keine Marke gesetzt

Und dann möchte er am liebsten nahtlos an seine starken Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen. „Ich habe mir nie Marken gesetzt und werde es auch nie tun. Aber ich glaube, dass ich auf einem sehr, sehr guten Level bin was die Fitness betrifft und das Verständnis mit den Mitspielern. Ich hoffe, dass ich in der Rückrunde wieder einige Tore mache, wovon ich auch überzeugt bin.“

Solange er gesund sei habe der Trainer „keinen Grund, etwas in der Stürmerposition zu ändern.“ Van Gaal sei in den Spielen vor der Winterpause „sehr zufrieden“ mit ihm gewesen, berichtete Gomez, „und ich habe auch die Tore gemacht. Daran will ich anknüpfen. Ich hoffe, dass ich mit den Toren dazu beitragen kann, dass wir den Abstand nach oben verringern.“

Für fcbayern.de in Doha: Carsten Zimmermann

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