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Auf Torejagd

Das FCB-Offensivquartett ist endlich komplett

Die eine Hälfte des FCB-Offensivquartetts saß vor dem Leistungszentrum auf der Tischtennisplatte in der Sonne, die andere Hälfte machte die Tore. Franck Ribéry und Thomas Müller eröffneten am Montag den Torreigen im Trainingsspiel. Arjen Robben und Mario Gomez setzten mit dem Toreschießen aus, sie hatten nur ein Lauftraining absolviert und beobachteten anschließend die Kollegen beim Duell Sieben gegen Sieben.

Sie sahen ein umkämpftes Spielchen, das Team Blau durch Tore von Ribéry, Hamit Altintop, Miroslav Klose und Andreas Ottl klar für sich entschied. Für Team Orange war nur Müller erfolgreich. Oder besser: natürlich Müller! Denn der hat in den letzten zehn Pflichtspielen sieben Mal getroffen und weitere sieben Treffer vorbereitet.

Endlich 'Rib & Rob'

Mit 27 Torbeteiligungen (13 Tore, 14 Vorlagen) liegt Müller in der aktuellen FCB-Scorerwertung auf Platz zwei. Nur einer ist noch ein bisschen besser: Super-Mario Gomez. 26 Tore und 5 Vorlagen gehen in dieser Saison auf das Konto des Stürmers, der die Torschützenliste (17 Treffer) und die Scorerwertung (20 Punkte) der Bundesliga anführt. Am Samstag beim 4:0 gegen Hoffenheim traf er zur frühen 1:0-Führung und ärgerte sich am Ende, dass nicht „zwei, drei Tore mehr“ auf sein Konto gingen.

Für die übrigen Treffer gegen Hoffenheim sorgten andere. Erst Müller mit dem 2:0, dann Robben mit einem Doppelpack. Erstmals in dieser Saison stand der Holländer zusammen mit Ribéry auf dem Platz. Endlich sind beide fit. Denn die zwei Dribbler sind der Turbo in der Offensive des Rekordmeisters. Robben war in seinen fünf Einsätzen seit seinem Comeback im Januar an sieben Treffern beteiligt (5 Tore, 2 Vorlagen). Ribéry kommt in 18 Saisoneinsätzen auf 18 Torbeteiligungen (6 Tore, 12 Vorlagen).

'Unglaublich gut'

Gomez, Robben, Müller, Ribéry - gegen Hoffenheim war das Offensivquartett des FC Bayern endlich komplett. „Die Vier sind unglaublich gut“, schwärmte Luiz Gustavo von dem Quartett, das seit Sommer 2009 leider erst sechs Mal gemeinsam in der Startelf stand. Dabei feierte der FCB fünf Siege und selbst die eine Niederlage, das 2:3 im Champions-League-Achtelfinale in Florenz, war ein gefühlter Sieg. Dank Robben. Der damals mit einem Traumtor den Viertelfinal-Einzug perfekt machte.

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