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Müller im Interview

'Es läuft wieder richtig gut'

Thomas Müller erschien im blauen Kapuzenpulli zur Telefonkonferenz mit Journalisten der Kölner Tageszeitungen. Einen Zusammenhang mit dem Revierderby der schwarz-gelben Dortmunder gegen die königsblauen Schalker am Freitagabend wollte der Nationalspieler aber nicht bestätigen. „Das ist reiner Zufall“, sagte er schmunzelnd auf Anfrage von fcbayern.de. Dennoch werden Müller und Co. eher S04 die Daumen drücken, denn das Thema Meisterschaft ist in der Mannschaft des Rekordmeisters noch nicht ganz abgehakt: „Es stehen noch einige Spiele auf dem Programm und der letzte Funke Hoffnung ist noch nicht erloschen.“

Dass es derzeit wieder gut läuft beim FC Bayern liegt auch an der prima Verfassung des WM-Torschützenkönigs. Auf sensationelle zehn Torbeteiligungen (6 Tore, 4 Assists) kam der 21-Jährige in den letzten sechs Pflichtspielen. Sein Lauf und die gute Serie der Mannschaft soll nun auch am Samstag beim 1. FC Köln weitergehen. fcbayern.de hat Müllers wichtigste Aussagen der Telefonkonferenz zusammengefasst.

Thomas Müller über…

…die Auseinandersetzung mit Arjen Robben nach dem Bremen-Spiel: „Für uns beide war das Thema schon am Samstagabend aus der Welt. Wir haben dann am Sonntag vor dem Training noch mal gesprochen. Der Arjen weiß selbst, dass er da ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen ist und ich habe vielleicht auch nicht optimal reagiert. Das war alles mit Emotionen auf dem Platz verbunden, da muss man auch ein bisschen Verständnis haben. Für uns ist das aber kein Problem mehr.“

…den Angstgegner 1. FC Köln: „Wir haben die letzten drei Spiele nur Unentschieden gegen den FC gespielt, weil wir den Kölner Abwehrriegel nicht überwinden konnten. Ich kann mich an ein Spiel in München erinnern, als Lukas Podolski aus 80 Metern einen Rückpass auf Mondragon gespielt hat. Die Taktik von Köln gegen uns war immer klar: Sie wollten nicht mehr als einen Punkt, und das haben sie erreicht. Wenn eine Mannschaft so defensiv spielt und so viel arbeitet, kann man nicht immer gewinnen. Ich bin aber guter Dinge, dass es diesmal klappt.“

...die Bedeutung des Spiels in Köln: „Wir müssen punkten, egal ob für den ersten oder den zweiten Platz. Für uns zählt nur ein Sieg.“

...über Spitzenreiter Borussia Dortmund „14 Punkte sind sehr viel, zumal Dortmund sich nichts anmerken lässt und außergewöhnlich konstant spielt. Für uns ist das Ziel, dranzubleiben und falls Dortmund irgendwann eine Schwächephase bekommt, da zu sein. Es stehen noch einige Spiele auf dem Programm und der letzte Funke Hoffnung ist noch nicht erloschen. Wenn man es realistisch sieht, steht jetzt aber erst einmal Platz zwei im Vordergrund.“

… über seine derzeit gute Form: „Ich hatte einen kleinen Durchhänger, der aber zu erwarten war nach all den Strapazen. Im Moment fühle ich mich super und es läuft wieder richtig gut. Ich habe mich in meinen Leistungen stabilisiert und bin guter Dinge, dass ich meine Form jetzt so halten kann.“

Aufgezeichnet von Dirk Hauser

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