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Lucio vor Rückkehr, Sneijder angeschlagen

Inter sechs Tage vor dem Bayern-Spiel

Es war ein Kampf, der auch am Spielfeldrand geführt wurde. Dort dirigierte Leonardo sein Team, feuerte an, jubelte, schimpfte - so sehr, dass ihm am Ende die Stimme wegblieb. Anstelle des heiseren Cheftrainers von Inter Mailand ordnete daher der Assistenzcoach auf der Pressekonferenz den 2:1 (1:1)-Erfolg am Mittwochabend im Nachholspiel beim AC Florenz ein. „Die drei Punkte waren wichtig, um uns zurück in die Spur zu bringen“, sagte Giuseppe Baresi, Bruder von AC-Milan-Legende Franco Baresi.

Als „wichtiges Zeichen“ wertete auch Inter-Kapitän Javier Zanetti den Sieg beim Tabellenzehnten. Denn drei Tage zuvor waren die Nerazzurri gestolpert. Bei Juventus Turin hatten sie das prestigeträchtige Derby d’Italia 0:1 verloren, in der Aufholjagd in der Liga wichtige Punkte eingebüßt und dabei eine Halbzeit lang die bis dato schlechteste Leistung unter Leonardo geboten.

Ausgerechnet Pazzini

Der brasilianische Coach hatte sich daraufhin kritische Fragen gefallen lassen müssen. Ob die Spieler müde seien. Ob es Probleme in der Mannschaft gebe. Ob sein Team eine Auswärtsschwäche habe, nachdem es fünf der letzten sieben Auswärtsspiel in der Liga nicht gewonnen hatte. Leonardo hatte all dies strikt von sich gewiesen. Die Mannschaft hat schließlich in Florenz die passende Antwort gefunden.

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