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'Dann lag er da'

'Jay Jay' Gomez rackert sich zum Siegtor

Es lief bereits die 90. Minute, und bis dahin war Mario Gomez fast nur als fleißiger Balleroberer und tapferer Kämpfer in vorderster Front gegen Inters unerbittlichen Abwehrrecken Lucio in Erscheinung getreten. Eine vergebene Chance Mitte der ersten Hälfte, die der 25-Jährige in Rückenlage vergab - mehr Offensivaktionen gab es von Bayerns Toptorjäger nicht zu notieren. Doch dann kam eben die Schlussminute, in der Gomez zum umjubelten Matchwinner von San Siro wurde.

Ausgangspunkt war Arjen Robben, der in typischer Manier von rechts in die Mitte zog und dann aus über 25 Metern abzog. Gomez hatte diese Szene genau beobachtet und gewusst, was zu tun war. „Ich habe mir gedacht, er will das Spiel entscheiden und schießen. Deswegen habe ich nur auf diesen Abpraller gelauert“, schilderte Gomez seine Gedanken in diesem Moment. „Meine Hoffnung war, dass der Ball irgendwie zu mir kommt, und dann lag er da.“ Gomez musste den von Inter-Schlussmann Julio Cesar fallen gelassenen Flatterball von Robben nur noch ins leere Tor einschieben.

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