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Enttäuscht, aber stolz

'Man hätte Bayern den Final-Einzug gewünscht'

Es ist wie verhext für die Fußballfrauen des FC Bayern. Vor zwei Jahren fehlte ihnen ein einziges Törchen zur Deutschen Meisterschaft, jetzt stand der Querbalken einem möglichen Einzug ins DFB-Pokal-Finale im Wege. An jenem Stück Aluminium scheiterte Sylvie Banecki am Sonntagnachmittag im Halbfinale gegen Turbine Potsdam, der Ball sprang von der Unterkante zurück ins Spielfeld und nicht ins Tor. Es wäre der Treffer zum 3:3 gegen den großen Favoriten gewesen. „Vielleicht wäre das Spiel dann anders gelaufen“, mutmaßte Banecki. So aber endete die Partie 2:4.

„Wenn der reingeht, dann wäre es nochmal richtig zur Sache gegangen“, ist Thomas Wörle überzeugt. Der Bayern-Trainer hatte nach dem Spiel viel Aufbauarbeit zu leisten („In der Kabine sind alle fertig.“), konnte seiner Mannschaft aber trotz der Niederlage eigentlich nur gratulieren. „Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen für eine Riesenenergieleistung. Wir hatten den großen Traum vom Finale in Köln. Wir haben alles investiert, waren nah dran, aber es hat nicht gereicht.“

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