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Tore, Tacklings, Alutreffer

Bayern starten Hamburg-Vorbereitung

Louis van Gaal scherzte mit Andreas Ottl, Franck Ribéry trieb seine Späße mit Anatoliy Tymoshchuk, der den Franzosen daraufhin in den Schwitzkasten nahm - die Laune bei den Profis des FC Bayern war nach zwei freien Tagen offensichtlich bestens, als sie sich am Aschermittwoch zur ersten Trainingseinheit vor dem Hamburg-Spiel auf dem Platz versammelten.

Rund 1.500 Fans, darunter dank Schulferien viele, viele Kinder, waren zum Trainingsgelände gekommen, um den Rekordmeister bei der Arbeit zu beobachten. Sie wurden für ihr Kommen nicht enttäuscht. Denn in seinem ersten Training, nachdem feststeht, dass er den FC Bayern zum Saisonende verlassen wird, bat Louis van Gaal seine Mannschaft zu einem umkämpften Trainingsspiel.

Beim Neun-gegen-Neun ging es hoch her. Tore, Pfostenschüsse, gelungene Spielzüge, energisch geführte Zweikämpfe, präzise Tacklings - mehrfach gab es Szenenapplaus von den Zuschauern. Man merkte: Die Bayern waren nicht nur mit Freude bei der Arbeit, sondern auch mit hohem Engagement. Denn am Wochenende gilt es „einiges gutzumachen“, wie Philipp Lahm nach der 90-minütigen Einheit im FCB.tv-Interview betonte.

Am Samstag um 15.30 Uhr tritt der FC Bayern in der Allianz Arena gegen den Hamburger SV an. Nach drei Niederlagen in Folge (Lahm: „Das war sehr bitter.“) wollen die Münchner gegen die Hanseaten, deren Trainer Armin Veh kurioserweise in dieser Woche ebenfalls seinen Abschied zum Saisonende ankündigte, in die Erfolgsspur zurückkehren. „Wir werden am Wochenende alles dafür tun, um die drei Punkte zu holen“, versprach der FCB-Kapitän, „die Mannschaft ist jetzt gefragt, jeder einzelne Spieler steht in der Verantwortung.“

Denn Tabellenplatz fünf genügt weder den Ansprüchen der Fans noch denen von Verein, Mannschaft und Trainerstab. „Unser großes Ziel ist die Champions League“, unterstrich Lahm, „da wollen wir alle hin, da gehört der FC Bayern hin.“ Das wollen die Bayern am Samstag zeigen. Van Gaal kann dabei personell fast aus dem Vollen schöpfen. Nur der gesperrte Breno und der langzeitverletzte Ivica Olic stehen ihm nicht zur Verfügung.

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