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Rückzug ins Privatleben

Beckenbauer auf UEFA-Kongress verabschiedet

Mit einem „Spezialpreis“ ist Franz Beckenbauer auf dem UEFA-Kongress in Paris vom wiedergewählten UEFA-Präsidenten Michel Platini verabschiedet worden. Der 55 Jahre alte Franzose überreichte dem Ehrenpräsidenten des FC Bayern am Dienstag im Grand Palais einen großen Bilderrahmen mit Zitaten und guten Wünschen von Fußball-Größen wie Eusébio, Bobby Charlton, Johan Cruyff oder Pelé.

„Lieber Kaiser“, sagte Platini auf Deutsch, ehe er dem langjährigen UEFA- und FIFA-Funktionär Beckenbauer für dessen Engagement in den internationalen Fußball-Gremien dankte. „Wir respektieren das und bedauern das“, meinte der Franzose zu Beckenbauers Abschied. Der 65-Jährige scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Exekutivkomitee des Weltverbandes FIFA aus. Zu seinem Nachfolger wurde DFB-Präsident Theo Zwanziger gewählt.

„Es ist mir nicht leicht gefallen, die UEFA zu verlassen, die FIFA zu verlassen. Ich habe mich für die Familie und gegen den Fußball entschieden“, sagte Beckenbauer. Sichtlich bewegt fügte der frühere Weltklassespieler hinzu: „Ich war lange Jahre in der Verantwortung, irgendwann erreicht man einen Punkt, wo man sagt: Es reicht, die Familie hat Vorrang.“

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