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Finale um Platz vier

FCB-Frauen als Zünglein an der Waage?

Vorhang auf zum finalen Akt in der Frauen-Bundesliga. Am letzten Spieltag der WM-Saison wollen die Fußball-Frauen des FC Bayern im Gastspiel am Sonntag beim Zweiten 1. FFC Frankfurt (14.00 Uhr) das angepeilte Saisonziel, den vierten Tabellenplatz, behaupten und könnten dabei im Fernduell um den Titel zwischen Spitzenreiter Turbine Potsdam (55 Punkte) und dem Verfolger aus Frankfurt (54) das Zünglein an der Waage spielen.

Schon ein Punktgewinn der Mannschaft von Trainer Thomas Wörle in der Mainmetropole könnte das Ende aller hessischen Meisterschaftsträume bedeuten, während Titelverteidiger und Champions-League-Sieger Potsdam, das zeitgleich zuhause den Tabellen-Neunten SG Essen-Schönebeck empfängt, den dritten Meistertitel in Folge feiern würde.

Hessische Torfabrik

Die fast ausschließlich mit Nationalspielerinnen gespickte Mannschaft um Trainer Sven Kahlert gehört gemeinsam mit Turbine Potsdam „zu den zwei absoluten Topteams in der Frauen-Bundesliga“, so Wörle, der das letzte Saisonspiel seiner Elf, das sowohl im hr-Fernsehen als auch bei DFB-TV live übertragen wird, zum „Finale um Platz vier“ ausrief. „Als klarer Außenseiter wollen wir versuchen, Frankfurt Paroli zu bieten.“

Der siebenmalige Deutsche Meister und Pokalsieger aus Hessen stellt mit 14 Gegentoren in 21 Spielen nicht nur die beste Abwehr der Liga, sondern mit 95 erzielten Treffern auch den mit Abstand besten Angriff. Allein 66 Tore teilt sich das Trio Conny Pohlers, Kerstin Garefrekes (je 23) und Birgit Prinz (20).

Wörle freut sich auf Saisonfinale

„Nach anfänglichen Schwierigkeiten spielen die Frankfurterinnen eine sehr gute Saison“, meinte Wörle, der eine „entschlossene Frankfurter Mannschaft“ erwartet. „Sie wollen ihre Minimalchance auf den Meistertitel wahren und werden sicher von der ersten Minute an mit viel Tempo und Elan agieren“, ist sich Wörle sicher.

Doch nach den letzten Auftritten seines Teams nach der Winterpause, allen voran die starke Leistung im Pokalhalbfinale gegen Potsdam (2:4), ist dem 29-Jährigen zum Abschluss seiner ersten Saison als Cheftrainer keinesfalls bange, im Gegenteil. „Meine Mannschaft hat sich im Jahr 2011 bisher gut und stabil präsentiert und daran wollen wir anknüpfen. Wir freuen uns auf dieses Saisonfinale.“

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