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Gelbe Gefahr für 3 Bayern

Drei Stammspieler des FC Bayern sind im Champions-League-Rückspiel gegen Inter Mailand von einer möglichen Sperre im Viertelfinale bedroht. Torjäger Mario Gomez, Toni Kroos und Danijel Pranjic sind mit jeweils zwei Gelben Karten vorbelastet und müssten bei einer weiteren Verwarnung am Dienstagabend im Falle des Weiterkommens im Hinspiel der nächsten Runde pausieren. Bei Titelverteidiger Inter Mailand haben der ehemalige Münchner Lucio und dessen Abwehrkollege Cristian Chivu jeweils zwei Gelbe Karten auf ihrem Konto.

FCB noch ohne Heimsieg gegen Inter
Auswärtsspiele bei Inter Mailand sind für den FC Bayern gerne unternommene Dienstreisen. Drei Mal trat der Rekordmeister im Giuseppe-Meazza-Stadion an, drei Mal verließ er als Sieger den Rasen, zuletzt beim 1:0 Hinspielerfolg vor drei Wochen. Zuhause allerdings tut sich der FCB gegen Inter ähnlich schwer wie die Nerazzurri gegen die Bayern. Von bislang zwei Spielen konnten die Münchner noch keines gewinnen. Eine Niederlage (0:2) und ein Remis (1:1) lautet die bisherige Heimbilanz.

Proenca pfeift
Pedro Proenca ist von der UEFA für die Leitung des Spiels am Dienstagabend in der Allianz Arena eingesetzt worden. Für den 40 Jahre alten Portugiesen ist es das zweite Champions-League-Spiel mit Beteiligung des FC Bayern. Am 3. November 2009 leitete er die 0:2-Heimniederlage in der Gruppenphase gegen Girondins Bordeaux (im Bild bei einer Verwarnung für Bastian Schweinsteiger). Für Inter war Proenca bereits in der diesjährigen Vorrunde aktiv, und zwar am 14. September beim 2:2 in Enschede.

6:0 gegen HSV ein Eigentor
Die DFL wertet den Treffer des FC Bayern zum 6:0-Endstand gegen den Hamburger SV als Eigentor von Heiko Westermann. Schiedsrichter Michael Weiner hatte am Samstag auf dem Spielberichtsbogen Mittelfeldspieler Franck Ribéry als Torschützen vermerkt. Der Franzose hatte nach einem Dribbling in der 85. Minute den Ball von der Grundlinie in die Mitte gespielt, wo Westermann die Kugel mit der Hacke ins eigene Netz lenkte. „Nach Ansicht der Fernsehbilder ist eindeutig festzustellen, dass man Ribéry in der Aktion keine Torschussabsicht unterstellen kann“, teilte die DFL am Montag mit.

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