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Spaß und Lockerheit

Gut gelaunte Bayern starten Derby-Vorbereitung

Der Spaß ist zurück. Als Holger Badstuber nach einem missglückten Basketball-Korbleger im Hallentraining am Montag von Teamkollege Arjen Robben aufgezogen wurde, konterte der Innenverteidiger des FC Bayern dies mit einem lockeren Spruch. Und auch am Mittwoch machte Badstuber einen äußerst entspannten Eindruck - wie die etwa 500 Fans beim öffentlichen Training an der Säbener Straße beobachten konnten.

„Ich habe mir meinen Platz in der Mannschaft zurückerkämpft. Jetzt will ich in den nächsten Spielen natürlich so oft wie möglich spielen“, sagt der 22-Jährige. Zu Beginn der Rückrunde war Badstuber in ein kleines Leistungsloch gefallen - auch bedingt durch eine langwierige Schambeinentzündung, mit der er sich bis in die Winterpause hinein herumgeplagt hatte. Trainer Louis van Gaal schützte Badstuber und beorderte ihn für einige Partien auf die Bank. Am vergangenen Wochenende gegen Gladbach durfte der Nationalspieler dann wieder von Beginn an ran und überzeugte.

Volle Konzentration gefragt

Daran will Badstuber im Derby beim 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr) anknüpfen. Er fordert: „Wir müssen den dritten Platz verteidigen!“ Die Chancen auf einen Sieg stünden gut. Unterschätzen werden die Bayern den Club aber auf keinen Fall, der Respekt vor den in dieser Saison überraschend starken Franken ist groß: „Es wird ein schwieriges Spiel. Nürnberg ist sicher hoch motiviert“, prophezeit Badstuber. Daher müsse man mit „voller Konzentration“ zu Werke gehen.

Zumal es gegen einen alten Bekannten geht, der sich seit geraumer Zeit in Topform befindet: Mehmet Ekici. Der Deutsch-Türke ist seit Sommer vom FC Bayern an Nürnberg ausgeliehen und startete im Frankenland durch. Drei Tore und acht Vorlagen hat er bislang auf seinem Konto. Badstuber kennt Ekici aus ihrer gemeinsamen Zeit bei den Bayern-Amateuren bestens und sagt: „Es ist schön, wenn ein Spieler des FC Bayern in der Bundesliga Fuß fasst.“ Geschenke werde er am Wochenende aber nicht verteilen - auch wenn sich die Wege der beiden durchaus kreuzen könnten. „Am Samstag ist Mehmet unser Gegner. Wir müssen ihn besiegen“, sagt Badstuber.

Platz zwei im Blick

Kleiner Vorteil für den FC Bayern: Englische Wochen sind Vergangenheit, der Fokus liegt nach dem Ausscheiden in Champions League und DFB-Pokal voll und ganz auf der Bundesliga. „Vom physischen Standpunkt her ist es perfekt, sich eine Woche lang auf ein Spiel vorbereiten zu können“, sagt Toni Kroos. Doch diesen Luxus genießt auch Leverkusen, das aktuell dort steht, wo die Münchner am Saisonende am allerliebsten landen würden: auf Champions-League-Platz zwei. „Bayer macht einen stabilen Eindruck. Es wird unheimlich schwer, die noch einzuholen“, vermutet Kroos. Ein Fünkchen Hoffnung in seiner Stimme ist dabei nicht zu überhören.

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