präsentiert von
Menü
Berni trifft, Bayern schwitzt

Riesen-Ansturm beim Frankfurt-Aufgalopp

Am Mittwoch platzte der FC Bayern aus allen Nähten. Bei strahlendem Sonnenschein wollten rund 3.000 Fans am Vormittag das Training des Rekordmeisters sehen - so viele, dass sie nicht alle am Rand des Einsers Platz fanden. Zum Glück wussten die Ordner Rat. Sie entfernten einen Teil des riesigen Sponsorenbanners am Fangzaun hinter einem der Tore, so dass die Fans auch von dort freie Sicht auf das Training hatten.

Sie bekamen gleich zu Beginn der Einheit Kurioses zu sehen: FCB-Maskottchen Berni schoss sein allererstes Tor. Der Bayern-Bär stürmte aus der Kabine auf den Rasen, schnappte sich einen Ball, schoss ihn ins leere Tor und reckte beide Arme jubelnd in die Höhe. Philipp Lahm und Thomas Müller lachten. Sie erkannten sofort, wer hinter der Aktion steckte: Arjen Robben. Der Holländer hatte sich den Kopf des FCB-Maskottchens übergestülpt und Berni seine schnellen und treffsicheren Beine geliehen.

Schweinsteiger und Badstuber fehlen

Es wurde aber auch ernsthaft gearbeitet an diesem Mittwoch, an dem die Bayern die Vorbereitung auf das Bundesligaspiel am Samstag in Frankfurt aufnahmen. Nach dem Warm-up wurden erst Flanken und Torabschluss geübt, dann stand ein Trainingsspiel auf dem Programm, das bis zum Schlusspfiff hart umkämpft war. Nach insgesamt 90 Trainingsminuten schwitzen selbst die Zuschauer, auch die Sonne gab Vollgas.

Im Schatten blieben Holger Badstuber und Bastian Schweinsteiger. Badstuber laboriert an einer Erkältung und setzte mit dem Training aus, Schweinsteiger hat Probleme mit dem Sprunggelenk und absolvierte im Leistungszentrum ein individuelles Rehatraining. Weiterhin nicht einsatzfähig sind Hamit Altintop (Rücken), Danijel Pranjic (Muskelfaserriss) und Ivica Olic (Knie-OP).

Kroos zurück, Junioren dabei

Wieder im Mannschaftstraining war dafür Toni Kroos. Der Mittelfeldspieler hatte am Sonntag beim Spiel gegen Leverkusen wegen Magen-Darm-Problemen pausieren müssen. Am Mittwoch bestritt er wieder das volle Programm.

Auch drei komplett neue Gesichter waren unter den FCB-Profis. Andries Jonker hatte den Kader mit U19-Junioren (Sebastian Dreier, Fabian Hürzeler, Rico Strieder) aufgefüllt, um wie geplant trainieren zu können. Die drei hinterließen einen vorzüglichen Eindruck beim Cheftrainer. „Ich war nicht nur zufrieden, sondern sehr zufrieden mit ihnen“, sagte Jonker fcbayern.de. Die Einheit mit Robben, Ribéry & Co. sollte den Nachwuchskickern auch zeigen, dass sie von den Profis nicht mehr so weit entfernt sind, erklärte Jonker. „Und es ist auch toll für sie, vor so einer Kulisse zu spielen.“

Weitere Inhalte