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Ulrich übernimmt FCB II

'Über den Zweikampf' gegen den Abstieg

Der Wind kneift an diesem Dienstagvormittag auf dem Trainingsgelände des FC Bayern. Eine Handvoll Kiebitze steht mit dicken Jacken, Kapuzen und Schirmen am Zaun. Sie ducken sich vor dem Regen und dem Wind, der durch alle Fasern drängt und einen nach dem anderen vertreibt. Auch die Spieler suchen schnell das Weite, als das Training zu Ende ist. Zurück bleibt der Trainer. In aller Ruhe sammelt er die Bälle ein, dann kommt er zum FCB.tv-Interview. Immer noch steht er im Regen, sein Haar klebt nass in der Stirn. Doch Rainer Ulrich lächelt. Er hat den Spaß nicht verloren.

Dabei hätte er allen Grund dazu. Nicht nur wegen des Wetters. Auch wegen der Situation seiner Mannschaft. Abgeschlagen rangiert sie auf dem letzten Tabellenplatz der Dritten Liga, zehn Punkte beträgt der Abstand zum rettenden Ufer. „Es sind noch 18 Punkte zu vergeben, aber wir sind realistisch genug. Es wird ganz schwierig“, sagt Ulrich, „es gibt kaum noch Hoffnung.“

Schon einmal FCB II-Chefcoach

Für die letzten sechs Saisonspiele beerbt Ulrich Hermann Gerland, der sich für die restliche Saison voll auf seine Arbeit mit Andries Jonker bei den Profis konzentriert. Der Assistent folgt auf den Chef - so wie bei den Profis ist es auch bei der zweiten Mannschaft. Doch Ulrich ist kein neues Gesicht beim FCB II.

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