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'So viele Tore wie möglich'

Gereifter Gomez will noch einmal treffen

Im Rückblick kann Mario Gomez ganz entspannt davon erzählen. Er kann sogar lächeln. Damals sah das noch ganz anders aus. Im Sommer 2010, als der Nationalstürmer in einem Gespräch vom Trainer mitgeteilt bekam, dass er nur eine Ersatzrolle spielen werde in der anstehenden Saison. Danach war Gomez entschlossen, sich ausleihen zu lassen. Es gab Gespräche mit dem FC Liverpool, die „schon recht weit fortgeschritten“ waren, wie Karl-Heinz Rummenigge später berichtete. Kurz vor Ende der Transferperiode verhinderten die Verantwortlichen beim FC Bayern den Wechsel aber doch noch.

Erst neun Monate ist das her und doch so weit weg. Denn es ist alles anders gekommen für Mario Gomez in der Saison 2010/11. „Es war so nicht vorherzusehen“, sagt er heute, zwei Tage vor dem letzten Saisonspiel, an dem er erstmals in seiner Karriere nach der Torjägerkanone greift. „Schön, dass ich dafür belohnt wurde, weiterzumachen. Heute bin ich sehr froh und glücklich, dass ich damals nicht für ein Jahr woanders hingegangen bin.“ Gomez hat in dieser Saison eine wichtige Lektion gelernt: „Das Wichtigste ist, nie aufzugeben.“

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