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Gereift, aber noch nicht fertig

Müller: 'Ich habe noch viel Luft nach oben'

Double-Gewinner, Champions-League-Finalist, WM-Torschützenkönig - vor einem Jahr lag Thomas Müller die Fußballwelt zu Füßen. „Mir wurde prophezeit, dass es nicht so weiter gehen kann“, erinnert sich der FCB-Profi an den Start der gerade abgelaufenen Spielzeit. „Aber meine persönliche Saison war ganz gut. Mit dem Druck, der mir gegeben wurde, bin ich immer locker umgegangen.“ Erneut spielte Müller eine starke Saison.

Mit 12 Toren war der 21-Jährige der torgefährlichste Mittelfeldspieler der Liga (zusammen mit Arjen Robben). Im Vergleich zum Vorjahr holte er sogar einen Scorerpunkt mehr (10/11: 12 Tore, 13 Vorlagen - 09/10: 13 Tore, 11 Vorlagen) und war hinter Liga-Torschützenkönig Mario Gomez der zweitbeste Scorer der Liga. „Mir selbst war bewusst, dass ich wieder eine gute Runde spielen kann. Deswegen bin ich nicht verwundert, dass es so gekommen ist“, sagte der Instinktfußballer vor dem bevorstehenden Saisonausklang mit insgesamt drei Länderspielen.

Feste Größe

Nach einem kleinen, angesichts der WM-Belastung verständlichen Durchhänger im vergangenen Herbst, wo er drei Spiel in Folge nur eingewechselt wurde, präsentierte sich der Angreifer besonders in der Rückrunde wieder als der Müller, den nicht nur die Bayern-, sondern alle deutschen Fußball-Fans im Sommer 2010 in ihr WM-Herz geschlossen hatten. Für Bundestrainer Joachim Löw, der ihn wegen seiner Torgefahr wiederholt lobte, ist er wie die Real-Stammkräfte Mesut Özil oder Sami Khedira Maßstab für die neuen gefeierten Jungprofis.

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