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Herzschlagfinale

U17 kämpf im Derby um Platz 2

Freiburg 50 Punkte; Hoffenheim 50 Punkte; FC Bayern 49 Punkte; Frankfurt 49 Punkte - am letzten Spieltag der U17 Bundesliga Süd/Südwest kommt es am Sonntag zum Showdown um Platz 2. Vier Teams kämpfen um den Platz hinter Meister Stuttgart, der für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Mittendrin der FC Bayern.

„Die Chance ist da. Aber wir gehen nicht unbedingt davon aus, dass es klappt“, sagte Stephan Beckenbauer fcbayern.de vor dem Herzschlagfinale. Seine Mannschaft liegt vor dem letzten Spiel auf dem vierten Platz. Ein Punkt fehlt auf Rang zwei, die Tordifferenz von +38 ist die beste der vier konkurrierenden Teams. „Wir wollen erst einmal unser Spiel gewinnen“, meinte der U17-Coach des Rekordmeisters, „alles andere ist zweitrangig.“

Ein Derby zum Abschluss

Zum Abschluss ist aber nicht nur die Ausgangslage besonders, sondern auch der Gegner. Die U17 des FC Bayern tritt zum Derby beim TSV 1860 München an (Sonntag, 11 Uhr, auf dem 1860-Trainingsgelände). Und das wollen die Roten „natürlich gewinnen, damit man erhobenen Hauptes in die Sommerpause gehen kann“, wie Beckenbauer sagte.

Die Zuversicht, dass dies gelingt, ist groß. Schon vor fünf Wochen standen sich beide Mannschaften in einem Nachholspiel gegenüber, der FCB gewann mit 1:0. Die Partie hätte aber auch 3:1 oder 4:1 ausgehen können, meinte Beckenbauer. „Wir waren die deutlich bessere Mannschaft, haben uns aber etwas schwer getan, weil die Sechzger das gemacht haben, was sie gut können: Sie haben die Räume eng gemacht und sind aggressiv in die Zweikämpfe gegangen.“

FCB mit Verletzungssorgen

Kopfzerbrechen bereitet Beckenbauer die defensive Ausrichtung des Gegners vor dem Wiedersehen am Sonntag jedoch nicht. Die Personalsituation hingegen schon. Toptorjäger Patrick Weihrauch fällt aus, Lucas Hufnagel ist sehr fraglich. Dafür kann Beckenbauer auf Emre Can und Ylli Sallahi zurückgreifen, die den Großteil der Saison für die U19 zum Einsatz kamen.

Ein Sieg gegen die Löwen, gleichzeitig müssen Freiburg (bei den abstiegsgefährdeten Augsburgern) und Hoffenheim (gegen die abstiegsgefährdeten Ulmer) Punkte lassen - das ist die Rechnung, mit der die Bayern noch auf Platz zwei klettern können. „Von der Mannschaft her sind wir stärker, als wir platziert sind“, meinte Beckenbauer, „es sind einige Spieler dabei, die mit Fußball später einmal Geld verdienen können und werden.“

Beckenbauer 'nicht wirklich zufrieden'

Verletzungen, zahlreiche Abstellungen zur U19 und zu verschiedenen Nationalteams sowie der schlechte Saisonstart mit nur drei Punkten aus den ersten vier Spielen haben die U17 des Rekordmeisters in dieser Saison jedoch ausgebremst. „Wenn man als Bayern München am Ende der Saison nicht unter den ersten Beiden ist, kann man nicht wirklich zufrieden sein“, meinte Beckenbauer. Vielleicht nimmt die Saison zum Abschluss aber noch eine versöhnliche Wende.

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