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Trotz 2:0-Sieg

U17 verpasst knapp die Meisterrunde

Die Enttäuschung bei Stephan Beckenbauer hielt sich in Grenzen. Soeben hatte seine Mannschaft, die U17 des FC Bayern, das letzte Saisonspiel in der B-Junioren-Bundesliga mit 2:0 (1:0) gegen den Lokalrivalen TSV 1860 München gewonnen. Doch zum erhofften Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft reichte es dennoch nicht.

Mit 52 Punkten schlossen die Bayern die Runde hinter den ebenfalls siegreichen Mannschaften aus Stuttgart (60), Hoffenheim (53) und Frankfurt (52) auf Platz vier ab. Nur die ersten beiden Ränge jedoch berechtigen zur Teilnahme an der Meisterrunde, die somit denkbar knapp verpasst wurde.

„Die Enttäuschung ist nicht so groß“, sagte Beckenbauer nach dem Derby-Sieg auf dem Gelände der Löwen. Dass seine Elf die Teilnahme an der Endrunde verpasst hat, sieht Beckenbauer vor allem im „schlechten Saisonstart“ begründet. Nur drei Punkte holten die Bayern da aus den ersten vier Spielen, die Umstellung von der Bayernliga in die Bundesliga sorge seit jeher für gewisse Anlaufschwierigkeiten.

Diese hatte seine Mannschaft vor rund 350 Zuschauern im Derby gegen den TSV 1860 nicht, zumal der zuletzt angeschlagene Torjäger Patrick Weihrauch sich rechtzeitig für das Saisonfinale fit meldete. Für den Führungstreffer der Bayern sorgte in der 24. Minute aber Benno Schmitz mit einem direkt verwandelten Freistoß.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Edwin Schwarz (50.) nach einer Ecke per Kopf auf 2:0 - die Münchner hatten ihren Auftrag zum Erreichen der Endrunde somit fast erfüllt, auch wenn die Löwen mit ihren Angriffen nicht ungefährlich blieben und zweimal an der Querlatte scheiterten.

Allerdings gaben sich die zweitplatzierten Hoffenheimer beim 8:1-Heimsieg gegen den abstiegsgefährdeten SSV Ulm keine Blöße und retteten ihren knappen Ein-Punkte-Vorsprung über die Zielgerade. Der U17 des FCB bleibt nur, mit erhobenem Haupt in die Sommerpause zu gehen. „Nächstes Jahr greifen wir wieder an“, sagte Beckenbauer.

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