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'Eigentlich bin ich ruhig'

'Sauhund' Rafinha wie Elber auf Titeljagd

Eigentlich ist Marcio Rafael Ferreira de Souza ja ein ganz Lieber. Vor jedem Spiel, selbst vor Freundschaftsspielen, ruft er seine Mutter Odete in Brasilien an („Sie gibt mir Kraft.“); und in München sucht der Musikliebhaber und Percussion-Spieler aktuell ein Haus, in dem er den Nachbarn nicht auf die Nerven, oder besser gesagt Ohren, geht („Ich mag es, Musik laut zu hören. Deswegen ist es besser, wenn die Nachbarn nicht zu nah sind.“). Doch wehe, er betritt den Rasen. „Auf dem Platz bin ich ganz anders“, sagt er selbst.

Dann ist Rafinha, wie der 25-Jährige kurz und knapp gerufen wird, das, was die Zeitungen einen „Giftzwerg“ nennen. Oder ein „Sauhund“, wie Jupp Heynckes seinen 1,71 Meter kleinen Außenverteidiger voller Wertschätzung bezeichnete. „Rafinha war immer ein unbequemer Spieler für den Gegner, sehr laufstark, er marschiert auf der rechten Seite rauf und runter“, sagte der FCB-Chefcoach.

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