präsentiert von
Menü
Trio tritt kürzer

Hartes Training fordert Tribut

Seit Sonntagabend bereitet sich der FC Bayern im Trentino auf die kommende Saison vor. Vor imposanter Bergkulisse fließt bei den Profis des Rekordmeisters bei hochsommerlichen Temperaturen mächtig der Schweiß. Doch drei Tage intensive Trainingsarbeit haben bei dem einen oder anderen Spieler schon ein bisschen Tribut gefordert.

Thomas Müller musste die Athletik-Einheit am Dienstagabend wegen leichter Adduktorenprobleme abbrechen. Der WM-Torschützenkönig setzte tags darauf vorsichtshalber mit dem Mannschaftstraining aus und absolvierte stattdessen eine individuelle Einheit auf dem Platz. Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme wurde er für das Testspiel gegen eine Trentino-Auswahl am Abend geschont, trainierte aber während der Partie auf einem Nebenplatz intensiv mit Fitness-Coach Thomas Wilhelmi.

Schonung benötigte am Mittwoch auch Abwehrspieler Breno, der nach seiner Doppel-OP vor der Sommerpause (Knie und Sprunggelenk) am Dienstag erstmals wieder am Mannschaftstraining teilnahm und beide Einheiten voll mitmachen konnte. Am Mittwoch bekam der Brasilianer jedoch die Reaktion auf diese Belastungen zu spüren. Breno klagte über leichte Beschwerden im operierten Knie und ließ sich daraufhin von der medizinischen Abteilung behandeln.

Regelmäßige Behandlung benötigt auch Brenos Landsmann Luiz Gustavo wegen einer Knochenhautentzündung an beiden Schienbeinen. Zwar konnte der 23-Jährige alle bisherigen Übungseinheit voll mitmachen, im Anschluss daran musste er aber stets beide Scheinbeine mit dicken Eisbeuteln kühlen.

Nach sechs intensiven Einheit und einem Testspiel können sich die FCB-Profis am Donnerstag auf ein bisschen Ruhe freuen. Am Vormittag steht lediglich eine leichte, regenerative Einheit auf dem Programm, im Anschluss hat Trainer Jupp Heynckes seinen Spielern dann einen freien Nachmittag verordnet.

Weitere Inhalte